BallPod – Das handliche Stativ für unwegsames Gelände

Wer auf felsigen oder waldigen Pfaden abseits der Zivilisation allein unterwegs ist, der hat es schon manchmal schwer einen geeigneten Standort für seine Kompaktkamera zu finden um ein schickes Selbstportrait ohne fremde Hilfe, oder bei schwierigen Lichtverhältnissen eine Aufnahme mit etwas längerer Belichtungszeit, zu schießen. Abhilfe schaffte hier bisher ein kleines Dreibeinministativ. Aber dieses ist in unwegsamem Gelände häufig überfordert da man nicht immer einen halbwegs ebenen Untergrund zur Verfügung hat. Eine Alternative bietet nun der BallPod.

Ballpod Lieferumfang

Der innovative ist nur so groß und schwer wie eine Orange, durch Kneten für jegliche Art von Untergrund anpassbar und mit seinem puristischen Design in sechs Farben von Neongrün bis klassisch Schwarz der neue Ministativ-Ersatz für alle Fotografen und Filmer.

Ob weich, steinig, nass, schräg oder alles gleichzeitig: der BallPod hält seine zuverlässig und entschlossen. Der knapp 300 Gramm schwere Ball besteht aus einem rutschfesten Silikonmantel und lässt sich ähnlich wie ein Stressball kneten und für den jeweiligen Einsatzort in Form bringen. Seine festmontierte ¼-Zoll-Schraube passt auf alle handelsüblichen Kameras, Smartphone-Adapter oder auch kleine Videokameras wie die Gopro (mit entsprechendem GoPro Adapter).

Ballpod im Einsatz

In der Praxis

Der BallPod ist sauber und gut verarbeitet. Das Alu Gewinde der ¼-Zoll-Schraube hält meine Canon S100, auch dank Auflagefläche aus Silikon, problemlos in allen Lagen ohne dabei die Kamera besonders fest verschrauben zu müssen. Etwas größere Kompaktkameras sollten auch kein Problem sein, für schwere Spiegelreflexkameras ist der kleine Ball allerdings völlig ungeeignet.

Die robuste Außenhaut aus Silikon ist äußerst rutschfest und verhindert auch an schrägen glatten Flächen ein Abrutschen. Das Granulat im Inneren lässt sich sehr einfach in die gewünschte Form kneten und erlaubt ein recht präzises Ausrichten der Kamera.

Fazit

Für knapp 25 Euro (z.B. über Amazon.de) erhält man mit dem BallPod ein äußerst vielseitig einsetzbares für unwegsames Gelände. Einzig das Gewicht von knapp 300 Gramm könnte Wanderer mit Vorliebe zu besonders leichtem Reisegepäck etwas abschrecken.

Weitere Informationen zum neuen BallPod Stativ gibt es unter ballpod.com.

Kategorien: Foto & Video

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7 Kommentare

  1. Die Idee dieses Gadgets ist wirklich gut. Gerade beim Bergsteigen, aber wie ich finde auch für ganz individuelle Perspektiven in der Stadt.
    Auf der anderen Seite ist es ziemlich unnütz die Halterung nicht für DSLR’s oder SLR’s benutzt werden kann. Ich nutze meine kleine Kamera nur für Schnappschüsse und ansonsten soll es schon immer die DSLR sein. Aber vielleicht findet sich ja ein Markt dafür. Mich würde das Ganze interessieren sobald es für größere Kameras auf den Markt kommt. Der Preis ist bis jetzt finde ich recht gut.
    Schöner Beitrag dazu.

  2. Wenn du eine 1 kg schwere DSLR auf solch einen BallPod montieren möchtest, dann müsste dieser wohl auch fast 1 kg wiegen damit alles stabil steht. Das ist dann nicht mehr Sinn der Sache. Eine weitere Alternative wäre ein Gorillapod (www.joby.com/gorillapod) welches es sowohl für Kompaktkameras gibt, als auch für D/SLR Kameras.

  3. Als Gadget zwar nett, aber über die Sinnhaftigkeit würde ich streiten.

    Was ist denn der Vorteil zu einem „normalen“ Bean-Bag? Die Schraube? Für mich eher ein unhantlicher Nachteil. Die Beschichtung? Sandgefüllte Luftballons kommen dem wohl recht nahe. Was spricht gegen unterlegen der Haube beim Bergsteigen oder eben eines Sandsackes/Bean-Bags? Günstiger, flexibler, für alle Kameras einsetzbar, und Notfalls überall schnell improvisiert.

  4. Ein selbst gebastelter Bean-Bag ist sicherlich die günstigere Lösung, allerdings finde ich die integrierte 1/4 Zoll Schraube durchaus praktisch da die Kamera so schon mal nicht vom Bag selbst herunter rutscht oder fällt. Ob einem dieses Feature 25 Euro wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

  5. Hallo Sven,

    das Gewicht wäre für mich abschreckend. Für welchen Zweck nutzt man das Stativ? Ich sagts mal so,bisher fotografiere ich „von Hand“ im schwierigen Gelände. Wer beste Fotos haben will, der muss es wohl mit einem grossen Stativ angehen. Nettes Zubehör, aber für mich wäre es eher Ballast als nützlich. Aber gut zu wissen, was es alles auf dem Markt gibt.

  6. In der Tat eine tolle Idee für ein Gadget und der Preis passt auch. Kann Wolfgang aber auch zustimmen, dass es halt wirklich nur eine Spielerei ist. Die meisten Fotografieren per Hand oder nehmen sich ein Stativ zur Hilfe :)

  7. Hallo zusammen,
    ich finde die Idee eigentlich ganz gut, auch wie Sven schon sagt mit der Schraube, weil dann die Kamera einfach drauf bleibt und man nicht Gefahr läuft, dass sie einfach runter fällt. Und bei Silikon weiß man ja, dass es rutschfest ist. Finde ich super.
    Frage: Wo hast du das Teil überall ausprobiert? Nur an Bäumen? Oder hast du auch mal versucht es an einer felsigeren Wand mal hin zu packen? Würde mich mal interessieren, ob das da auch hält.
    Danke schon mal. Grüße

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