Einfach Draußen – Das Camping Kochbuch

16. März 2011 von  
Abgelegt unter Bücher & Magazine

Das Büchlein “Einfach Draußen” von richtet sich an alle, die auch beim Kochen unter freiem Himmel nicht auf gutes Essen verzichten möchten.

Werner Moser
Einfach Draußen – Das .
68 Seiten, durchgehend in Farbe
Preis: 17,90 Euro
ISBN 978-3-8391-8941-2

Ein Vater geht in Karenz, packt seine Familie in den Bus und genießt den Sommer in Skandinavien. Dort wird jeden Tag gekocht, fotografiert und nach der Reise kommt das dabei raus: Einfach Draußen – Das Camping Kochbuch.

In dem neuen Büchlein von Werner Moser warten 55 vegetarische Rezepte darauf, auf dem Campingkocher oder auch daheim gekocht und verkostet zu werden. Die geschmackliche Vielfalt reicht dabei von bodenständigem Kartoffelgulasch oder Ratatouille mit Schafskäse bis zu Asia-Klassikern wie Pad Thai. Eine kulinarische Weltreise für echte Globetrotter.

Alle Rezepte sind vegetarisch, für zwei Erwachsene und ein Kleinkind konzipiert und durchaus auch für den heimischen Herd bestens geeignet.

Weitere Informationen zum Kochbuch gibt’s auf www.mosabuam.com/kochbuch bzw. www.facebook.com/einfachdraussen.

Ich hatte die Gelegenheit ein Rezensionsexemplar zu erhalten um mir das Büchlein selbst anzusehen. Auf den ersten Blick fällt das recht handliche quadratische Format auf. Mit gerade mal 68 Seiten ist das Outdoor Kochbuch nicht gerade üppig. Das spiegelt sich leider auch im Inhalt wieder : zwei Seiten Inhaltsverzeichnis, eine Seite Vorwort, zwei Seiten über Kocher, Zubehör und Wissenswertes, sowie eine Seite mit den bekannten 10 Tipps für energiesparendes Kochen von Primus. Auf den restlichen Seiten werden 55 vegetarische Gerichte (kein Fleisch und kein Fisch) kurz vorgestellt. Die Anleitungen zum Nachkochen sind verständlich und jedes Mal mit einem Bild (in Farbe) versehen. Die Portionen richten sich wie schon erwähnt an 2 Erwachsene und ein Kleinkind.

Im Allgemeinen ist “Einfach Draußen” ein nettes kleines Outdoor Kochbuch. Der Preis ist meiner Meinung nach mit 17,90 Euro leider etwas happig, auch wenn das durchgehend in Farbe ist und einige tolle Fotos beinhaltet.

Das Buch “Einfach Draußen – Das Camping Kochbuch” ist für 17,90 Euro bei Amazon.de erhältlich.

Travellunch Outdoorverpflegung im Test – Teil 2

27. Juli 2009 von  
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Heute auf dem Menü: Paella vonTravellunch. Ich bin ja eigentlich kein wirklicher Freund von Paella, und nach dem Fischtopf Disaster bei Stefanie und Christian, war mir eigentlich schon Angst und Bange vor dem :)

Paella Paella

Kommen wir erst mal zu den Zutaten: Reis, Stärke z.T. modifiziert (was das wohl bedeuten soll?), Fett pflanzlich gehärtet, Vollmilchpulver, Hühnerfleisch (4%), Krabben (3%), Kabeljau (2%), Hühnerbrühe, Butterpulver, Salz, Erbsen, Paprika, Molkenerzeugnis, Zwiebeln, Maltodextrin, Gewürze, Kräuter, natürliche Aromen, Gewürzextrakte, Farbstoff: Riboflavin. Was man im ungekochten Zustand schon auf den ersten Blick erkennen konnte, waren die Krabben (siehe Foto o.r.).

Paella Paella

Die Zubereitung

Die Zubereitung ist, wie bereits beim Nudelgericht, kinderleicht und geht extrem schnell : 350 ml Wasser zum bringen (ich habe dazu den Wasserkocher zuhause benutzt), kochendes Wasser in den Beutel schütten, umrühren, Beutel schließen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Ich habe diesmal etwas weniger Wasser (300 ml) genommen, und habe ca 7-8 Minuten gewartet. Das Resultat war genau auf den Punkt richtig. Schön zu erkennen sind die Erbsen und die dunkelrote Paprika.

Der Geschmack

Ich hatte ja schon das Schlimmste befürchtet, aber eigentlich war die Paella recht gut. Ich musste nicht mal nachwürzen. Da ich etwas am Wasser gespart hatte, war die Konsistenz diesmal auch wirklich gut. Optisch macht das Gericht auch etwas her, wobei aber laut Verpackung wohl auch der Farbstoff etwas nachgeholfen hat.

Fazit

Die Paella von ist sehr einfach zu zu bereiten, und ist geschmacklich durchaus zu vertreten. Die Portion ist ganz ordentlich und sicherlich perfekt am Abend nach einer längeren Tour.

Das Travellunch Paket wurde mir von den Berfreunden zur Verfügung gestellt, bei denen man quasi das komplette Sortiment von Simpert Reiter kaufen kann. Ein Paella Tütchen à 125 Gramm kostet dort 4,95 Euro.

Travellunch Outdoorverpflegung im Test – Teil 1

16. Juli 2009 von  
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Simpert Reiter ist mit der Marke Travellunch, neben Trekking Mahlzeiten, sicherlich einer der bekanntesten Hersteller für Outdoorverpflegung. Die Bergfreunde haben mir freundlicherweise ein Tagespaket von Travellunch zum Testen zur Verfügung gestellt.

Travellunch Travellunch Inhalt

bietet insgesamt 3 verschiedene Tagespakete für jeweils 3 unterschiedliche klimatische Regionen an (Standard, warme Regionen, kalte Regionen), was insgesamt also 9 verschiedene Pakete macht. Ich habe das Paket 2 für warme Regionen zum Testen, was folgendes beinhaltet (siehe Foto):

  • 1 x Schokomüsli mit Vollmilch
  • 1 x Paella
  • 1 x Nudeln in Kräutercreme vegetarisch
  • 1 x XISS Mineraldrink Zitrone
  • 4 x Sesamriegel
  • 1 x Zusatzpäckchen mit Pfeffer, Salz, Zucker, Kaffeepulver und Serviette

Im Test : Nudeln in Kräutercreme vegetarisch und Sesamriegel

Als erstes habe ich die Nudeln und die Sesamriegel gestestet, wobei es zu den Riegeln eigentlich nicht viel zu sagen gibt. In einer Packung befinden sich jeweils 3 dünne Riegel welche durchaus gut schmecken. Allerdings sollte man sie nicht zu warm lagern, da sie sonst gerne zusammenkleben.

Kommen wir also zum Hauptgericht, den Nudeln in Kräutercreme Sauce. Was hier besonders lobenswert ist, ist der Verzicht auf Konservierungsstoffe, wie bei (fast?) allen Produkten von Travellunch. Zu den Zutaten im Einzelnen: Nudeln (wer hätte das gedacht?), Fett pflanzlich gehärtet, Kartoffelstärke, Molkenerzeugnis, Butterpulver, Sahnepulver, Salz, Würze, Karotten, Aromen und Kräuter. Die genauen Nährwerte kann man auf der Homepage von Travellunch nachlesen.

Nudeln in Kräutercreme - vegetarisch Nudeln in Kräutercreme

Die Zubereitung

Die Zubereitung ist kinderleicht und geht extrem schnell : 400 ml Wasser zum bringen (ich habe dazu den Wasserkocher zuhause benutzt), kochendes Wasser in den Beutel schütten, umrühren, Beutel schließen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Eigentlich sehr appetitlich.

Der Geschmack

Nun ja, Geschmäcker sind ja eigentlich verschieden, aber hier war der Geschmack erst gar nicht vorhanden. Da haben die wenigen Karottenstückchen leider auch nichts zur Geschmacksverstärkung beigetragen, so dass die Nudeln eher fad schmeckten. Zudem war die Sauce recht dünnflüssig. Beim nächsten Mal würde ich sicherlich weniger (300-350 ml) Wasser dazu tun. Die Nudeln an sich waren al dente und mit etwas zusätzlichen Gewürzen schmeckten sie auch.

Fazit

Positiv ist zum einen ganz klar die einfache und schnelle Zubereitung direkt im Beutel, zum anderen der Verzicht auf Konservierungsstoffe. Weniger berauschend war das Geschmackserlebnis, wobei die Nudeln keinesfalls schlecht waren, aber es hat einfach an Geschmack gefehlt. Hier kann man zum Glück aber mit eigenen Gewürzen sehr leicht nachhelfen.
Negativ ist sicherlich die Tatsache, dass man recht viel Abfall mit den Beuteln verursacht und der Preis pro Portion doch nicht wirklich günstig ist (3,95 Euro bei Bergfreunde.de). Bei den billigeren Trocken-Fertiggerichte, wie z.B. die von Maggi, kann man aber meist kein kochendes Wasser direkt in den Beutel einfüllen. Für die faulen bequemen Weitwanderer die keinen Topf nach dem spülen möchten, ist Travellunch also erste Wahl ;)

Die weiteren Mahlzeiten werden später getestet, die Produkte sind ja jahrelang haltbar. Aber so lange sollte es dann doch nicht dauern :)

Light My Fire MealKit

5. Juli 2009 von  
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Während der OAS in Schweden hatten wir die Möglichkeit ein komplettes MealKit von zu testen. Das Kit besteht aus zwei Tellern, eine gegen Verschütten gesicherte Tasse, einen Spork (Kombination aus Gabel, Löffel und Messer), eine wasserdichte Box, sowie ein Sieb und ein Schneidebrett. Ausserdem bekam jeder noch eine kleine SpiceBox in sein gepackt.

MealKit SpiceBox

Auffallen tut beim MealKit auf den ersten Blick gleich das schicke Design und die zahlreichen knalligen Farben, welche von Tiefschwarz, über Sonnengelb, bis hin zu Pink reichen. Ich stehe ja voll auf Design :) Aber das Kit überzeugt auch mit seinen funktionellen Eigenschaften :

  • Umweltfreundliches PP Plastik
  • Schwimmfähig
  • Mikrowellen geeignet
  • Spülmaschinenfest

Die Tasse, welche 300 ml fasst und über Messlinien verfügt, besitzt einen Deckel mit Trinköffnung, der Fliegen abhält und den Kaffee länger warm hält. Das Trinken aus der kleinen Öffnung ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

Die SpiceBox finde ich mal richtig Klasse. Sie verfügt über drei bruchsichere, wasser- und luftdichte Kammern für Gewürze. An den 3 Ecken befindet sich jeweils ein Verschluss aus Silikon über die man die Gewürze ausstreuen kann. Diese Verschlüsse sind zudem mit P, S und * unterschiedlich gekennzeichnet. Da hat mal jemand mitgedacht. Ausserdem passt sie genau in die kleine wasserdichte Box des MealKits. Einziger Nachteil : die Kammern sind recht klein.

Für Ultraleicht-Wanderer ist das MealKit (Gewicht ohne SpiceBox ca. 355 g) natürlich nicht wirklich geeignet, zumal man immer noch einen zusätzlichen Topf braucht mit dem man auf dem Kocher auch kann. Für mich ist das Kit aber perfekt wenn wir mit den Pfadfindern unterwegs sind, es enthält einfach alles was man so braucht. Ich habe mir im Internet zudem noch den speziellen Gurt bestellt, da die Lunch Box nicht von selbst schliesst, und man sie so mit dem Karabiner auch mal einfach am Rucksack anhängen kann.

Weitere Information gibt es unter light-my-fire.com und light-my-fire.de.

Kaufen kann man das MealKit z.B. bei den Bergfreunden für knapp 19 Euro, die SpiceBox für knapp 7 Euro.

Buchvorstellung : Hot Pot – Outdoor-Kochen mit Gruppen

23. April 2009 von  
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Ich bin ja bei uns in der Pfadfinder Truppe nicht so der große Koch. Meist übernehme ich nur die Rolle des Küchengeselle der alles klein schnibbeln darf :) Deshalb habe ich mir bei Amazon nun das Buch Hot Pot – Outdoor-Kochen mit Gruppen besorgt.

Klappentext :

HOT POTIm Freien mit einer Gruppe Kinder und Jugendlicher zu kochen ist ein besonders lustvolles kulinarisches Abenteuer. HOT POT zeigt, dass es am offenen Feuer neben Wurst am Spieß oder Folienkartoffeln unzählige einfache, aber überzeugende Alternativen gibt.

Das breite Spektrum an Speisen bietet eine gesunde Fülle für jeden Appetit: aus der kalten , vom Grill, aus dem Kochtopf oder dem Ofen, auf einem Holz- oder Gasfeuer im Freien zubereitet. Lunchpakete, Süssigkeiten und attraktive Getränke ergänzen diese Palette. Bereits beim Lesen wächst die Lust zum Ausprobieren und Heißhunger macht sich bemerkbar. Weitere Rezepte können unter www.rex-buch.ch beim Stichwort HOT POT abgerufen werden.

Neben dem Praxisteil bietet das konkrete, leicht umsetzbare Lösungen zum Bau von Feuerstellen, zur Essensplanung und Verpflegung in Weekends, während kleineren Ausflügen, aber auch im Zeltcamp.

Frischauf in die Hitze des Kochgefechts und dann – Schürze ab un Bon Appétit!

Auf den ersten Seiten findet man Informationen zur Arbeitsaufteilung in der Gruppe, Küchenlatein zur Kochstelle und Ausrüstung, Tipps zum Einkaufen und Lagerung der Nahrungsmittel. Interessant sind auch die Angaben zur Mengenberechnung, die sich ja bekanntlich recht schwierig bei Gruppen gestaltet.

Die folgenden Seiten bieten dann jede Menge Rezepte, von kalter Küche, über Suppen, Eierspeisen, Süßes und Desserts vom Grill, Gemüse, Fleisch, Kartoffelgerichte, bis hin zu verschiedenen selbstgemachten Getränke. Die Rezepte sind dabei recht knapp mit Mengenangabe und kurzer Beschreibung formuliert.

Als langjähriger Pfadfinder kennt man bereits viele Tipps aus der Einleitung, und auch so einige Rezepte sind einem schon geläufig. Manche Rezepte sind allerdings so banal, dass ich mich frage ob man die überhaupt in ein Outdoor Kochbuch hätte aufnehmen müssen. Im Allgemeinen ist das Buch aber eine hervorragende und leicht verständliche Inspirationsquelle für die Lagerküche.

Eine Leseprobe mit einigen Rezepten findet man auf der Homepage des Verlags.