Meine Outdoor ToDo Liste
4. September 2008 von Sven
Abgelegt unter In eigener Sache
Ich habe immer noch einige Outdoor Aktivitäten auf meiner ToDo Liste stehen, die ich noch nicht gemacht habe. Da wären zum Beispiel :
- Geocaching : ersten Cache finden :) Erledigt
- Speläologie, hatte ich eigentlich schon letztes Jahr geplant. Nun wird es aber wieder mal recht knapp mit dem Unterfangen (im Winter werden die Höhlen geschlossen)
- Klettersteig, auch Via ferrata genannt. Schon ein recht einfacher Klettersteig wäre für mich als unerfahrenen Kletterer schon ein Abenteuer.
- Canyoning würde ich auch gerne mal versuchen, aber ohne gleich 15 oder gar 20 Meter Sprünge machen zu müssen :) Alternativ wäre eine richtig wilde Rafting Tour auch noch interessant. Bisher habe ich beim Raften immer nur so Kinderkram mitgemacht.
- Trekking Tour 2009?
Es gibt sicherlich noch jede Menge andere interessante Outdoor Aktivitäten, aber diese habe ich schon länger im Hinterkopf, nur leider noch nicht realisiert. Was habt ihr noch so auf eurer Liste stehen?
Meine Ausrüstung für den Island Trail
20. Februar 2008 von Sven
Abgelegt unter Ausrüstung
So, hier also endlich mal meine Ausrüstung, die ich letztes Jahr zu unserer Tour durch Island (u.a. Laugavegur Trek) mit hatte, und meine Vorschläge für Verbesserungen. Vielleicht möchte sich ja jemand daran inspirieren, wenn er demnächst auch eine Reise in dieses wundervolle und faszinierende Land plant.
- Rucksack der Marke Wilsa Sport : nicht so doll. Hüftgurt etwas dünn, wenige Taschen, integrierte Regenhülle zu klein. Da muss beim nächsten Mal ein anderer her.
- Regenhülle für den Rucksack : die im Rucksack integrierte Hülle war, wie schon gesagt, zu klein. Da waren die Hüllen (Jack Wolfskin und Bach) von meinen beiden Mitwanderer schon wesentlich praktischer. In diese konnte man den kompletten Rucksack einpacken, was auch von Vorteil beim Transport im Flugzeug ist (keine Schnallen die am Fließband hängen bleiben können).
- Schlafsack der Marke Coleman (Kunstfaser) : Temperaturbereich 0 bis 20 Grad, nicht unbedingt sehr präzise Angaben. Ein recht günstiger Schlafsack, der aber ohne Probleme bei ca. 5 Grad Außentemperatur trotzdem schön warm gehalten hat (lag aber vielleicht auch daran, dass wir zu 3 recht eng im Zelt kuscheln mussten).
- Thermo Luftmatratzen der Marke Wilsa Sport : da ich keinen Speck auf den Hüften habe, ist diese mir doch zu dünn. Die Therm-a-Rest Matte von Ander (ProLite 4, wenn ich mich recht entsinne) sah mir da doch wesentlich bequemer aus, kostet aber auch gleich mal wieder 100 Euro.
- Zelt : Hilleberg Nammantj 3 GT. Klot’s Zelt ist einfach klasse : leicht, robust, und Platz für 3 Personen, inklusive großem Vorzelt für Gepäck. Man bezeichnete unser Zelt nicht umsonst als den “Rolls Royce” auf dem Campingplatz :)
- Regenjacke Jack Wolfskin Twin Ice : sehr gute Doppeljacke mit herausnehmbarem Fleece. Lediglich Reißverschlüsse unter den Armen zur besseren Lüftung wären noch wünschenswert gewesen.
- Trekkinghose der Marke Fjällräven : ich liebe diese Hose und den G1000 Stoff, aus dem sie besteht. Wasserdicht, atmungsaktiv, robust.
- Regenhose : hatte ich zwar mit, aber nie im Gebrauch da es keine Gore-Tex (o.ä.) Hose ist, und demnach auch nicht atmungsaktiv ist. Außerdem hielt die Trekkinghose recht gut dem bisschen Regen (den wir eh nur an 2 Tagen hatten) stand.
- T-Shirt / Longsleeve : leider alles Baumwolle. Das Ausrüstungsbudget reichte nicht mehr für 2-3 Funktionsshirts, die Feuchtigkeit ableiten und schnell trocknen (im Gegensatz zu Baumwollshirts).
- Unterwäsche : auch hier leider keine Funktionswäsche. Die normalen Shorties von DIM haben es aber auch getan. Die Trekkingsocken von Black Bear haben sich recht angenehm getragen, und trocknen schnell.
- Schuhe : die neuen Meindl Air Revolution II waren schon echt klasse, nur noch nicht lange genug eingelaufen. Kategorie B (leichte Trekking-Touren) hat auch völlig gereicht für die Tour.
- Gamaschen : sehr praktisch bei Regen und zum Furten seichter Flüsse. Beim nächsten Mal werde ich mir aber welche aus Gore-Tex zulegen, da ich recht stark unter den einfachen Polyamid Gamaschen geschwitzt habe.
- Hygiene : Ein kompaktes und leichtes Mikrofaser-Tuch spart Gewicht und Platz im Rucksack. Ansonsten habe ich meinen Kulturbeutel mit dem nötigsten was man so braucht. In den Fluhafen-Shops gibt es übrigens mittlerweile spezielle Pflege-Sets mit Shampoo, Duschgel und Deo in Mini-Ausführung (wegen der bekloppten Regelung bezüglich Flüssigkeiten an Bord von Flugzeugen). Diese sparen auch wieder Platz im Gepäck.
- Verpflegung : Wir hatten einen kleinen Gaskocher, sowie ein abgespecktes Edelstahl-Kochset dabei. Das reichte völlig aus um Abend Nudeln im Vorzelt zu kochen. Als Besteck reichte mir das Primus Leichtgewicht Besteck aus Polycarbonat.
- Sonstiges : Auf ein Trinksystem möchte ich nicht mehr verzichten. Der Schluck Wasser ist immer griffbereit, ohne dass man den Rucksack absetzen muss. Ich würde nur beim nächsten mal ein 2 L Beutel mitnehmen, mein 1 L Deuter Streamer reichte nicht für eine ganze Tagesetappe.
Zum Furten der Flüss hatte ich meine alten Surf-Schuhe von Timberland dabei. Damit hat man einen guten Halt im Wasser, und dank des Reißverschlusses hat man die auch schnell an- und aus-gezogen.
Beim nächsten Mal unbedingt mitnehmen :
- Meine Crocs : für mich mittlerweile mehr als nur eine Modeerscheinung. Crocs sind super bequem auf dem Campingplatz und in der City.
- Gewürze. Danke an unsere netten schweizer Studenten, die uns mit ihrem Kräutergarten ausgeholfen haben. Macht halt doch noch was aus bei den faden Spaghetterias.
- Ohrstöpsel! Einer meiner beiden Mitwanderer ist ein echt fieser Schnarcher, wusste ich aber voher nicht. Auch in der Jugendherberge oder den Hütten, wo schon mal 12 oder mehr Leute gemeinsam in einem Raum schlafen, ist immer ein Schnarcher dabei. Die Ortec Ultra Plugs scheinen mir da recht interessant :)
Völlig überflüssig :
Die Liste ist natürlich nicht komplett. Sachen wie Handy, GPS, Ersatzschnürsenkel, oder sonstigen Krimskrams, habe ich nicht extra aufgeführt.
Wie viel von was man schlussendlich mitschleppt, ist jedem selbst überlassen. Einige kommen mit einem Shirt für eine Woche aus, andere wechseln das Shirt fast täglich. Das Gewicht muss am Ende jeder selbst tragen.
X-Socks
Einen Kurzurlaub in der Schweiz endete widerwillig gestern Abend. Vier Tage verbrachten wir (Freundin und ich) im Schnee. Da ich jedoch weder Ski noch Snowboard fahre, hatte ich keine entsprechende Hose, geschweige denn lange Socken. Da half nur noch der Besuch im Sportgeschäft an Heiligabend. Zum einen kaufte ich eine Haglöfs Trekkinghose, und ein Paar knielange Strümpfe.
Ich fragte den Verkäufer nach Falke-Socken, doch der meinte es gäbe nichts Besseres als die X-Socks. Für mich waren bis dato Falke-Socken die angenehmsten und funktionalsten Socken auf dem Markt, doch ich wurde eines Besseren belehrt.
Nach 4 Tagen Dauereinsatz muss ich zugeben, dass die Marke mich überzeugt hat. Die Socken sind sehr bequem zu tragen und in punkto Technologie erstklassig, halten den Fuss gut und beugen jegliche Geruchsentwicklung mit speziellen Entlüftungsschächten vor. Fazit: ab jetzt gibt es nur noch X-Socks!
Aber seht selbst, hier ist der Link zu den vorgestellten Socken.
Der Laugavegur Trekkingweg auf Island
Der Laugavegur (dt. “Weg der heißen Quellen”) ist der wohl bekannteste Trekkingweg auf Island. Er führt von Landmannalaugar nach Þórsmörk, und kann dann über den Pass Fimmvörðuháls nach Skógar verlängert werden. In ca. 3 Stunden ist man von Reykjavik aus mit dem Offroad-Bus im unbewohnten Hochland, wo dieser fazinierende Trekkingweg durch die schönsten Landschaften Islands führt.
Wir sind den Trail bis nach Þórsmörk dieses Jahr im August, in 4 Tagen gegangen. Ein tolles Erlebnis bei schönstem Wetter. Ander hat nun einen kleinen Bericht auf seinem Blog zusammen gestellt:
- Tag 1, Landmannalaugar – Hrafntinnusker
- Tag 2, Hrafntinnusker – Alftavatn
- Tag 3, Alftavatn – Emstrur
- Tag 4, Emstrur – Porsmork
Viel Spass beim Lesen.
GR 20 – Grande Randonnée 20 auf Korsika
12. September 2007 von Sven
Abgelegt unter Frankreich
Die Grande Randonnée 20, besser bekannt als GR 20, ist eine ca. 200 Kilometer lange Trekking-Tour auf der Insel Korsika (Frankreich). Sie verbindet die beiden Orte Conca im Süden und Calenzana im Norden und gilt als sehr anspruchsvoller Wanderweg. Insgesamt gilt es fast 10.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bezwingen. Teilweise sind auch einige Kletterstellen zu überwinden. Trainierte Bergwanderer schaffen die komplette Strecke in etwa 2 Wochen. Man kann aber auch nur Teiletappen laufen, wie etwa den Nordteil von Calenzana nach Vizzavona oder den Südteil von Vizzavona nach Conca.
Mittlerweile bieten die Berghütten (Gîtes), die man entlang der ganzen Strecke findet, eine vollständige Verpflegung inklusive Getränken sowie warmen Mahlzeiten an. Übernachtungen in der Hütte kosten ca. 10 Euro, im Zelt ca. 4 Euro pro Person. Wild campen entlang des GR 20 ist verboten.
Landschaftlich bietet der GR 20, wie auch Korsika im Allgemeinen, ein einmaliges und wildes Naturerlebnis. Vor allem der Nordteil führt über landschaftlich spektakuläre Wege durch die schroffe Bergwelt, wo man des öfteren mit kleineren Klettereinlagen rechnen muss.
Ich habe vor fast 15 Jahren mal eine 2-Tages-Tour auf einem Teil des GR 20 unternommen, und kann nur bestätigen, dass die Strecke sehr anspruchsvoll ist, aber die Landschaft ist dementsprechend auch grandios. Vielleicht geht es ja nächstes Jahr endlich wieder mal nach Korsika, um die südliche oder nördliche Teilstrecke in Angriff zu nehmen.
Tour-Berichte und weitere Informationen zu Korsika und den GR 20 findet man unter anderem bei Walter Steinberg, Kraxl.de, und GR20.de.








