The Cave – Das aufblasbare Zelt von Heimplanet

20. Juli 2011 von  
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Auf der wurde erstmals “The Cave”, das aufblasbare von Heimplanet, vorgestellt. Das futuristisch anmutende 3-Personen-Zelt besteht aus einer aufblasbaren Rahmenstruktur, inspiriert von der Molekularstruktur eines Diamanten. Das Konstruktionsprinzip folgt dem einer geodätischen Kuppel.

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Die erste Idee dazu entstand im Sommer 2003 in Portugal, während eines Surfurlaubs der -Gründer Stefan Clauss und Stefan Schulze Dieckhoff. Sie planten ein neues Zelt-Design zu konstruieren, das sich einfach und schnell aufbauen lässt, auch während schlechtem Wetter oder bei Dunkelheit.

Das Ergebnis ist ein Zelt, bei dem Design und Funktion zu einem Konzept verschmelzen, das Luft als Tragwerk nutzt. Den geodätischen Rahmen bilden 5 doppelwandige, voneinander getrennte Luftkammern aus thermoplastischen Polyurethan (TPU). Beim Aufbau fungieren sie als ein Luftkreislauf, der nach dem Befüllen in 5 separate Luftkammern unterteilbar ist. Diese zum Patent angemeldete Konstruktion macht das Zelt “The Cave” flexibel und gleichzeitig stabil. “The Cave” soll sogar Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h stand halten. An dieser aufblasbaren Gitterstruktur sind Innenzelt und Außenzelt eingehängt. Das Zelt wiegt 5,4 Kilo und ist bereits nach 60 Sekunden aufgeblasen (bei Verwendung einer Luftpumpe) und einsatzfähig. Das Zusammensetzen von Einzelteilen oder Einhängen der Zelthülle ist nicht nötig. Der Runde Grundriss bietet 3 Schlaf- oder 6 Sitzplätze und auch der Abbau ist ebenso schnell erledigt wie der Aufbau.

Ein echt geniales Konzept von dem wir uns auf der OutDoor auch selbst überzeugen konnten. Das Zelt steht binnen Sekunden und macht einen stabilen Eindruck. Selbst wenn eine der 5 Kammern der Rahmenstruktur Luft verliert bleibt das Zelt stabil. Für den Transport wird einfach die Luft abgelassen und das Zelt komplett ohne Lösen des “Gestänges” oder Aushängen des Innenzelts in den Packsack verstaut.
Sicherlich ist “The Cave” nicht für Leichtgewichtstrekking geeignet, aber für Camping Touren mit häufigem Standortwechsel ist es wie geschaffen.


Technische Daten

  • Luftrahmen:
    • recyclingfreundliches Material
    • Außenplane aus extrafestem und widerstandsfähigem Polyester
    • Innenleben aus flexiblem thermoplastischem Polyurethan
  • Außenzelt: 100% Polyester 75D 190T Ripstop, PU 5.000 mm
  • Innenzelt: 100% Nylon 40D 210T Ripstop, atmungsaktiv
  • Zeltboden: 100% Polyester Tafetta 70D 210T, PU 10.000 mm
  • Größe:
    • 2-3 Personen ZeltGrundfläche 5 qm
    • Gesamthöhe 125 cm
    • Innenzelthöhe 102 cm
    • Packmaß 50 x 30 x 20 cm
  • Gewicht: 5,2 kg
  • Lieferumfang: Heringe, Reparaturset, Abspannleinen, Packbeutel

Bislang ist “The Cave” von Heimplanet in ausgewählten Outdoor-Geschäften und im Online-Shop auf www.heimplanet.com für 499 Euro zu haben. Geplant sind für 2012 übrigens noch ein 2-Personen-Zelt sowie ein größeres 5-Personen-Zelt, natürlich auch mit der aufblasbaren Rahmenstruktur.

Abisko Lightweight – Neue Leichtgewichts-Zelte von Fjällräven

19. Mai 2011 von  
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Geringes Gewicht und hohe Robustheit sind die Schlagworte, die Fjällrävens neue Leichtgewichts-Zeltserie Abisko auszeichnen. Die drei Modelle Abisko Lightweight 1, 2 und 3 wurden speziell auf niedriges Gewicht und minimale Windangriffsfläche getrimmt. Schnell und einfach aufgebaut, bieten sie beachtlichen Wohnkomfort im Innern und jede Menge Funktion auf Trekkingtouren von Frühjahr bis Herbst.

Zelte konstruieren hat bei der schwedischen Outdoor-Marke eine lange Tradition – schließlich war das doppelwandige ‚Termo’- 1966 eine der ersten Erfindungen von Firmengründer Åke Nordin. Das langjährige Know-How der Schweden sieht man auch der neuesten Generation an leichten Trekking-Zelten mit Namen Abisko Lightweight an. Erstklassige Materialien – wie doppelseitig silikonbeschichtetes Triple-Ripstop Gewebe mit einer einzigartig hohen Reißfestigkeit – und das große Platzangebot im Innern machen die Zelte zur großartigen Behausung für Leute, die sich auf Tour nicht zu sehr belasten wollen und dennoch höchsten Wohnkomfort suchen.

Für das Abisko Lightweight 2 und 3 (2500 g / 2900 g) übernahm Fjällräven die stromlinienförmige Grundform des erfolgreichen Akka Shape – allerdings mit größeren Abmessungen und einer Menge funktioneller Erweiterungen. Außen- und Innenzelt werden in Einem aufgebaut, was nicht nur bei Regenwetter sehr praktisch ist. Mit einem als Zubehör erhältlichen „Fuß-Set“ kann das mückendichte Innenzelt in trockenen Regionen auch ohne Außenzelt errichtet werden.

Die große Apsis – prima fürs Gepäck oder zum Kochen – trägt erheblich zur guten Laune auf dem Zeltplatz bei. Durch den seitlichen Eingang wird der Vorraum optimal genutzt. Das Innenzelt bietet leicht bedienbare Ventilationsöffnungen mit Mückennetz; am Außenzelt sind diese mit eingenähten, formbaren Drähten versteift.

Beim 1820 Gramm leichten Solo-Zelt Abisko Lightweight 1 spannt ein einzelner, asymmetrischer Gestängebogen in Längsrichtung die Behausung auf. So kann man im Innern aufrecht sitzen und auch Regentage ohne Weiteres „aussitzen“. Der Seiteneingang und die große Apsis schaffen einen ausreichend großen Aktionsraum für komfortables Wohnen.

Zahlreiche Details wie farbmarkierte, leichtgängige Gestängeführungen oder eine Wäscheleine sowie das umfangreiche Zubehör (Sonnensegel, extra Bodenplane, einclippbare Organizer-Taschen) setzen Maßstäbe beim Wohnkomfort auf Trekking-Tour.

Technische Daten

  • Material Außenzelt : 30D silikonbeschichtetes triple-ripstop Polyester mit sehr guter Wassersäule und hoher UV-Beständigkeit
  • Material Innenzelt : 30D Nylon ripstop, Boden in 70D Nylon mit wasserdichter PU-Beschichtung
  • Gewicht : ca. 1820 g, 2500 g, 2900 g
  • Farben : Forest green, UN blue und White

Erhältlich sind die neuen Abisko Lightweight Zelte zum UVP von 319,95 Euro, 449,95 Euro, bzw. 499,95 Euro. Weitere Informationen sowie genaue Abmessungen gibt es unter Fjallraven.de.

GoLite Eden 2 – UL Zelt für zwei Personen

7. Juli 2010 von  
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Ich bin ja nicht wirklich der (UL) Trekking Experte, aber ich denke dass man bei einem 2-Personen- mit einem Gewicht von 2.350 g (= 1.175 g pro Person) schon von einem UL reden kann. Wenn das dann auch noch so viel Platz bietet wie das Eden 2 von GoLite, dann werden selbst Komfort-Zelter (wie ich) hellhörig. Die  Firma (via Bergfreunde) hat mir freundlicherweise ein zum Testen zur Verfügung gestellt.

Geliefert wird das Eden 2 in einem stabilen Packsack mit 14 Heringen (170 g), 3 Steckstangen (510 g), sowie dem Zelt selbst. Die Heringe und das Gestänge sind wie üblich auch nochmal in sehr leichten Beuteln untergebracht.

Aufbau

Die Anleitung zum Aufbau des Zeltes ist in den Packsack eingenäht (was ich erst nach dem Aufbau festgestellt habe). Wer also nochmals einige Gramm sparen möchte kann diese herausschneiden, was aber wohl so sinnvoll ist wie den Griff der Zahnbürste zu kürzen.

Der Aufbau des GoLite Eden 2 gestaltet sich recht einfach, wobei die größte Schwierigkeit wohl darin besteht das Gestänge in die durchgängigen Kanäle am Außenzelt zu fädeln. Hier sollte man aufpassen das dünne Zeltmaterial nicht durch das Ende der Stangen zu beschädigen. Sind sowohl die lange mittlere Stange als auch die beiden kürzeren äußeren Stangen eingesetzt, muss man lediglich jeweils einen Hering an Kopf- und Fußteil einsetzen und schon steht das Zelt.  Den Zeltboden kann man anschließend mit 6 Heringen befestigen und bei Bedarf das Außenzelt noch abspannen.

Das Innenzelt ist übrigens mit dem Außenzelt verbunden und wird direkt mit dem Außenzelt aufgestellt. Somit kann das Zelt auch recht komfortabel im Regen aufgebaut werden.

Platzangebot, Belüftung, Material

Das Platzangebot ist enorm wenn man das Gewicht von gerade mal 2.350 g bedenkt. Durch das asymmetrische Design entsteht im Innenzelt eine Liegefläche von ca. 260 x 140 cm. Mit meinen 1,90 Meter Körpergröße habe ich somit jede Menge Kopf- und Fußfreiheit.  Beim Probe liegen mit meiner Frau und unserer kleinen Eve (welch passender Name :)) hatten wir immer noch reichlich Bewegungsfreiheit. Auch das Sitzen ist in der Zeltmitte (Höhe rund 120 cm) bei meiner Größe kein Problem.
Sehr komfortabel sind auch die beiden großen Eingänge sowie die jeweils großzügige Apsis unter der auch ein größerer Rucksack Platz findet.

Das Innenzelt besteht fast ausschließlich aus Meshgewebe (20 Denier Polyester No-See-Um Mesh). In Kombination mit mit den verstellbaren Belüftern an Kopf-und Fußende sollte das Zelt so für eine ausreichende Ventilation sorgen. Wie das in der Praxis aussieht werde ich während meinem Besuch bei der OutDoor testen können.

Das Aussenzelt besteht aus 15 Denier Ripstop Nylon und verfügt über 1.200 mm Wassersäule. Der Zeltboden hat 3.000 mm Wassersäule und besteht aus 70 Denier 190T Nylon Taffeta.

Weitere Details sind die 5 innen angebrachten Schlaufen (z.B. zum Aufhängen von Kleidung), die Schlaufen zum aufklappen der Eingänge an Außen- und Innenzelt, sowie zwei große Taschen im Innenzelt. Die Reißverschlüsse der Eingänge sind zudem abgedeckt und schützen die Apsis somit zusätzlich vor Regen.

Fazit

Das GoLite Eden 2 macht einen hervorragenden ersten Eindruck. Das Platzangebot ist angesichts des geringen Gewichts für 2 Personen wirklich mehr als großzügig. Das Design ist durchdacht und bietet sinnvolle Detaillösungen. Wie sich das Zelt in der Praxis bewährt wird sich allerdings noch zeigen.

Die knapp 375 Euro sind das Eden 2 auf jeden Fall wert.

Weitere Detailfotos :

Einen ersten Bericht zum Golite Eden 1, der 1-Personen-Version des Eden 2, findet man bei CATHOHI Blog.

De Wit – Zelte für Pfadfinder

29. Juli 2008 von  
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Schon seit etlichen Jahren nutzen wir mit unserer Pfadi-Truppe Zelte der Marke De Wit. Bei unserer Schottland Tour im Juli hatten wir wieder mal die etwas neueren Modelle Trippstein Super im Einsatz. Diese sind sehr geräumig und bieten bis zu 10 Personen Platz. In der Mitte beträgt die Stehhöhe beachtliche 235 Zentimeter.

Ein weiterer Vorteil ist der einfache Auf- und Ab-Bau. Das besteht nur aus einem Aussenzelt, welches mit dem sehr dickwandigen Boden vernäht ist, und so eine Einheit bildet. Der Aufbau gestaltet sich wie folgt : auf dem Untergrund auslegen, Boden an den 4 Ecken mit Heringen spannen, 5 Zeltstangen (2 am vorderen Eingang, 2 am hinteren Eingang, eine in der Mitte) rein, abspannen, fertig. Schafft man auch zu 2 in gerade mal 5 Minuten.

Die Zelte halten Wasser, ob nun von oben oder unten, hervorragend ab. Allerdings sollte man sie nie in feuchtem oder gar nassem Zustand einpacken, ansonsten sind sie beim nächstem Aufbau alles andere als dicht. Über längeren Zeitraum sollte man natürlich kein Zelt feucht lagern (Schimmelgefahr!).

Das Aussenzelt sowie die Bodenplane sind sehr robust, und somit hervorragend für den wilden Einsatz bei den Pfadfindern geeignet :) Leider geht auf Kosten der Robustheit auch die Handlichkeit verloren. Die Zelte wiegen nämlich weit über 30 Kilogramm, und das Packmaß ist alles andere als Rucksacktauglich.

Mit ca. 750 Euro pro Zelt sind die Trippsteins recht günstig, wenn man bedenkt, dass verschiedene unserer Zelte bereits 10 oder mehr Jahre auf dem Buckel haben.

Wir wurden übrigens mehrmals auf verschiedenen Campingplätzen in Schottland auf unsere tollen Zelte angesprochen.

Hilleberg – Nammatj 3 GT

27. August 2007 von  
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Hilleberg, Nammantj 3 GTWährend unserer 9-tägigen Island Tour im Sommer, hatte ich das Glück (glaube ich zumindest) in einem des weltweit bekannten Herstellers “Hilleberg” zu schlafen. Das (Tunnel-)Zelt, 3 GT, mehrmals spöttisch als “Rolls Royce” bezeichnet, steht dem Namen des schwedischen Fabrikanten in Nichts nach.

Für 2 Leute bietet es sehr viel Platz. Doch auch zu dritt ist es noch geräumig, da man die Rucksäcke in der vorderen Apsis verstauen kann. Zudem ist es noch möglich bei schlechtem Wetter oder starkem Wind innen zu kochen.

Ein weiteres Merkmal ist der leichte Aufbau der Aussenhaut, das Innenzelt wird später einfach eingehängt. Bei Regen, verhindert dies in ein schon nasses Zelt einsteigen zu müssen. Die Abspannschnüre sind mit einer Hand zu betätigen. Zwei grosse Lüfter garantieren den nötigen Luftaustausch im Zelt. Diese, sowie der Eingang, sind mit einem Moskito-Netz ausgestattet. Das Zelt inklusive Gestänge wiegt weniger als 4 kg.

Alles in Allem ist es ein erstklassiges Zelt, doch der Preis … 740 EUR sind doch recht viel Geld.