GOAL ZERO Lighthouse 250 – LED Laterne im Test

Früher hatten wir beim Pfadfinderzeltlager immer Gaslaternen dabei, um die wir dann in der Abenddämmerung und Nachts noch im Zelt zusammen saßen. Dabei sind diese nicht ungefährlich, insbesondere im Zelt. Schnell hat man sich die Finger am heißen Glas verbrannt, oder hat die Lampe im Zelt umgestoßen. Moderne LED Technik hat seit geraumer Zeit nun auch Einzug in Laternen gehalten, und macht den Umgang mit diesen wesentlich sicherer. Mir konnten jüngst die Lighthouse 250 Laterne vom amerikanischen Hersteller GOAL ZERO testen.

GoalZero Lighthouse 250

Herzstück der Lighthouse 250 ist das DuaLite LED Licht, welches von zwei 3W Cree LEDs erzeugt wird, die zusammen einen Lichtstrom von 250 Lumen aussenden. Dabei lässt das Licht sich sowohl im 360°-Modus als auch nur auf einer Seite im 180°-Modus je nach Bedarf in drei Helligkeitsstufen dimmen. Aber die Lighthouse kann weit mehr als nur Licht erzeugen.

Ausklappbare Standfüsse

Als Energiequelle dient ein moderner Litium-Ionen Akku mit einer Kapazität von 16,3 Wattstunden (3,7V 4.400 mAh). Dieser kann in ca. 7 Stunden über USB (am PC oder einem USB Netzteil) geladen werden. Alternativ kann man die Laterne auch über ein GOAL ZERO Solar Panel laden, was z.B. beim Nomad 7 (7W) rund 7-14 Stunden dauert. Stehen weder USB Steckdose noch Sonne zur Verfügen, kann man die Lighthouse zur Not auch durch die Kurbel im Kopf der Lampe mit reiner Muskelkraft wieder aufladen. Diese generiert 2,2W bei 120 Umdrehungen pro Minute, ein vollständiges Aufladen rein durch Kurbeln wäre demnach eine durchaus sportliche Herausforderung. GOAL ZERO gibt an, dass man durch eine Minute kurbeln in etwa 10 Minuten Licht erhält.

Drehschalter für Licht, Taster für Warnleuchte, und USB Anschluss Kurbel zum Aufladen Technische Daten

Der Akku dient aber nicht nur als reiner Energielieferant für die LEDs. GOAL ZERO hat der Lighthouse 250 kurzerhand einen USB Anschluss verpasst, so dass aus der Laterne ein praktisches USB-Ladegerät wird, an dem man das Smartphone, die Kamera, oder auch das GPS Gerät unterwegs aufladen kann. Der Anschluss liefert bei 5V bis zu 1,5A. Das reicht selbst zum Laden eines Tablets.

360° Modus 180° Modus Notlicht Modus

Zur Leuchtdauer gibt GOAL ZERO folgendes an:

  • 180°-Modus: 48 Stunden (low), 12 Stunden (high), 5 Stunden (Turbo)
  • 360°-Modus: 24 Stunden (low), 6 Stunden (high), 2,5 Stunden (Turbo)

Als besonders praktisch empfinde ich den wählbaren 180°-Modus, der meist ausreicht wenn man nicht gerade zu mehreren um den Campingtisch herum sitzt. Hier spart man mal eben die Hälfte an Energie ein und hat trotzdem ausreichend Licht da wo man es braucht.

Lighthouse 250 mit dem Nomad 7 Solar Panel

Weiter verfügt die Lighthouse 250 noch über stabile ausklappbare Standfüße, ein rotes Notlicht, ein Bügel zum Tragen und Aufhängen der Laterne, sowie ein integriertes USB Ladekabel (zum Laden der Lampe) und eine Ladestandanzeige.

Fazit

Insgesamt macht die Lighthouse 250 einen robusten Eindruck und kann mit ihrer Lichtausbeute und den vielen praktischen Features überzeugen. Mit knapp 500 Gramm ist die Lampe sicherlich nichts für Leichtgewichtshiker, aber beim Camping Urlaub oder Pfadfinderlager abseits der Zivilisation ist sie die perfekte Licht- und Energiequelle, und allemal sicherer als unsere Old School Gaslaternen. Die knapp 80 Euro (erhältlich z.B. bei Amazon.de) sind bei GOAL ZERO jedenfalls gut investiert.

Weitere Informationen zur Lighthouse 250 gibt es unter www.goalzero.eu.

Garmin Forerunner 620 im Test

Als Garmin vor wenigen Monaten die neue Forerunner 620 Laufuhr vorgestellt hat, war für mich klar, die muss ich haben! Design und Funktionsumfang des FR 620 sind genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Seit einigen Wochen ist die neue Laufuhr nun in der HR Version (mit Brustgurt) bei mir im Einsatz.

Garmin Forerunner 620

Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt recht überschaubar aus. Neben der Forerunner 620 GPS-Uhr gibt es noch eine USB-Ladehalterung, den HRM-Run Pulsgurt (nur bei der HR Version) sowie diverse Handbücher.

Garmin Forerunner 620 Lieferumfang

Beim Pulsgurt handelt es sich um das neue HRM-Run Modell, welches über einen eingebauten Beschleunigungssensor verfügt, der jede Bewegung des Oberkörpers aufnimmt und daraus drei verschiedene Lauf-Parameter errechnet. So werden neben Herzfrequenz auch Schrittfrequenz, Vertikalbewegung und Bodenkontakt ermittelt.

Die USB-Ladehalterung verfügt über eine magnetische Aufnahme für die Uhr und kann diese an jedem USB-Port oder -Netzstecker aufladen. Leider liefert Garmin keinen Netzstecker mit, mittlerweile sollte aber wohl jeder mindestens ein solches Teil zu Hause liegen haben.

Im Vergleich mit dem FR 410

Bisher war mein Begleiter bei Training und Wettkämpfen, der Garmin Forerunner 410. Das ist zwar nicht der direkte Vorgänger des FR 620, ähnelt vom Aufbau aber vielen anderen FR Modellen. Allen gemein war bisher das starre, vorgeformte Armband. Der Forerunner 620 verfügt hingegen über ein flexibles Armband welches wie bei herkömmlichen Armbanduhren direkt am Rundgehäuse selbst befestigt wird. Das verleiht der Uhr ein besonders angenehmes Tragegefühl. Die schmale und elegante Gehäuseform macht den FR 620 zudem alltagstauglich, im Gegensatz zu vielen anderen überdimensionierten GPS-Uhren.

Garmin Forerunner 620 vs. 410 Garmin Forerunner 620 vs. 410 Garmin Forerunner 620 vs. 410

Weitere Unterschiede findet man bei der Ladeklemme, welche nun keine Klemme im eigentlichen Sinne wie beim FR 410 ist, sonder eine magnetische Ladeschale. Diese funktioniert tadellos und hält die Uhr während des Ladevorgangs sicher fest.

Auch der Brustgurt ist beim FR 620 komplett neu und verfügt nun, wie eingangs schon erwähnt, über einen integrierten Beschleunigungssensor mit dessen Daten verschiedene Lauf-Parameter errechnet werden. Äußerlich ähnelt er dem FR 410 beiliegendem Premium Herzfrequenz-Brustgurt, und trägt sich auch genau so angenehm auf der Haut. Durfte man diesen bisher nur per Hand waschen, so empfiehlt Garmin beim neuen HRM-Run Pulsgurt des FR 620 einen Waschgang bei 30°C in der Waschmaschine nach jedem 7. Einsatz.

Funktionen

Der Forerunner 620 verfügt über ein hochauflösendes Farbdisplay mit Touchscreen. Die Farben sind leider nicht so satt und kontrastreich wie auf den Produktfotos von Garmin, und sind allenfalls ein nettes Gimmick welches nicht wirklich viel zur Funktion der Uhr beiträgt. Das Display an sich ist scharf und sehr gut ablesbar.

Die Bedienung der Uhr erfolgt über 4 Tasten am Gehäuserand, über 2 Touchflächen links und rechts des Displays, sowie über den Touchscreen selbst. Die Tasten bieten einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Funktionen wie Start/Stop, Lap, oder Displaybeleuchtung. Der Touchscreen funktioniert sehr gut, einzig der rechte Bereich zum Aufrufen des Menüs am äußeren Rings des Displays, reagiert zuweilen schon mal recht träge.

Garmin Forerunner 620 Garmin Forerunner 620 Garmin Forerunner 620
Garmin Forerunner 620 Ladekabel Garmin Forerunner 620 Ladekabel Garmin Forerunner 620 Ladekabel

Der Forerunner 620 vereint natürlich wieder alle bisherigen Funktionen die man schon von anderen Forerunner Modellen kennt, wie etwa Auto Pause, Auto-Lap, Pace-Alarm, Auto-Scroll der individuell konfigurierbaren Datenseiten, oder den Virtual Partner. Zusätzlich bietet der FR 620 aber auch einige neue interessante Features wie z.B. die integrierte Leistungsanalyse welche anhand eines ausgeklügelten Algorithmus die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität (VO2 max) und eine Lauf-Prognose ermittelt. Bei mir steht dieser Wert mittlerweile bei sehr guten 55 ml/min/kg. Die vorausgesagten Zeiten für 5 km (18:48), 10 km (39:01), Halbmarathon (1:26:18) und Marathon (3:00:04), halte ich dann aber doch für sehr optimistisch und liegen rund 20% unter den Zeiten die ich derzeit realistisch schaffe.

Die neue Laufuhr verarbeitet auch die Daten des erstmals im Gehäuse eingebauten Beschleunigungssensors (G-Sensor). Neben den bekannte Werten wie Herzfrequenz, Distanz, Geschwindigkeit etc. zeigt der Forerunner nun zusätzlich auch die Schrittfrequenz an (spm = Steps per Minute) an. Trägt man den neuen Premium Herzfrequenz-Brustgurt namens “HRM-Run”, berechnet der Forerunner 620 zudem Bodenkontaktzeit (GCT = Ground Contact Time) und Vertikalbewegung (in cm). Denn der HRM-Run Brustgurt enthält ebenfalls einen Beschleunigungssensor, der aber im Gegensatz zum schwingenden Handgelenk relativ ruhig sitzt und so genauere bzw. ergänzende Daten liefert.
Im Prinzip erhält man mit dem FR 620 somit wertvolle zusätzliche Daten, welche aber wohl eher für erfahrenere Läufer interessant sind, welche ihren Laufstil verbessern möchten.

Neu sind auch die Connectivity Features via WLAN und Bluetooth LE. Somit ist der 620 der erste Forerunner welcher über WLAN mit der Online-Trainingsplattform Garmin Connect synchronisiert werden kann. Auch Firmware Updates können mittels WLAN automatisch auf die Uhr übertragen und installiert werden. Über die Bluetooth Anbindung kann man die Laufuhr mit dem Smartphone koppeln und so seine Daten via die kostenlose Garmin Connect App auf die Trainingsplattform übertragen oder die Live-Tracking Funktion nutzen.
Seit den letzten Firmware Updates funktioniert die WLAN und Bluetooth Übertragung nun übrigens tadellos.

In der Praxis

Der Forerunner 620 wiegt nicht mal 44 g und trägt sich dank der schlanken Gehäuseform wie eine normale Uhr. In der eleganten weiß/orangen Version macht die Uhr auch im Alltag stets eine gute Figur. Doch als einfache Uhr wäre der FR 620 sicherlich zu schade (und zu teuer), denn beim Lauftraining spielt er seine vollen Stärken aus. Ich habe nun schon einige hundert Kilometer mit der neuen Garmin Uhr zurückgelegt und möchte deshalb auch etwas aus der Praxis berichten.

Garmin Forerunner 620 im Einsatz

Die Positionsbestimmung erfolgt Dank aGPS (Positionsdaten werden automatisch via WLAN im Vorfeld bezogen) binnen weniger Sekunden. Nur vereinzelt musste ich bis zu 3 Minuten auf ein Signal warten, aber bei regelmäßiger WLAN Synchronisation ist dies eher die Ausnahme.
Die Trackaufzeichnung erfolgt auch im dichten Großstadtdschungel (OK, Luxemburg ist nicht wirklich eine Großstadt) recht präzise und es gab, wenn überhaupt, nur sehr selten kurze Ausfälle.

Die Bedienung der Tasten und vor allem des Touchscreens funktioniert tadellos, auch im Regen oder mit verschwitzten Fingern. Die Ablesbarkeit des Displays ist bei allen Lichtverhältnissen hervorragend, selbst bei 4 Datenfeldern auf einer Seite. Wer eine größere Schrift bevorzugt kann auch nur ein oder zwei Datenfelder pro Seite anzeigen, hier kann man das Display ganz individuell auf seine Bedürfnisse einstellen.

An die Angabe der Batterielaufzeit von bis zu 10 Stunden im Trainingsmodus bin ich noch nicht heran gekommen. Hier geht aber zwischen den Trainingseinheiten wohl auch einiges an Energie verloren beim Synchronisieren über WLAN / Bluetooth, sowie der normalen alltäglichen Nutzung der Uhr. Mir ist es bisher nur ein mal passiert, dass sich der Akku während eines Laufs komplett entleert hat und die Uhr sich abschaltete. Schuld daran war wohl die etwas unpräzise Akkuanzeige welche nur als kleines Symbol im Uhrzeit-Modus angezeigt wird. Hier wäre eine Angabe in Prozent sicherlich hilfreicher.

Fazit

Dank der umfangreichen Funktionen zur Datenanalyse ist der Forerunner 620 derzeit wohl die GPS-Uhr schlechthin für ambitionierte Läufer. Allerdings auch nur für Läufer. Und auch nur für Straßenläufer. Für andere Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen sind schlichtweg keine Funktionen vorgesehen. Selbst Trailrunner werden den barometrischen Höhenmesser vermissen und eher auf eine andere Uhr zurück greifen. Fürs Fitnessstudio fehlt mir zudem die Option zum Abschalten des G-Sensors wenn ich am Rudergerät, dem Crosstrainer oder dem Spinningrad trainiere.
Der Forerunner 620 richtet sich somit, meiner Ansicht nach, ausschließlich an ambitionierte Straßenläufer.

Mit einem unverbindlichen Verkaufspreis von 449 Euro (derzeit knapp unter 400 Euro bei Amazon) ist der FR 620 inkl. HRM-Run Brustgurt zudem kein Schnäppchen. Wenn man bedenkt, dass die kürzlich vorgestellte fenix 2 aus dem selben Haus quasi sämtliche Funktionen des FR 620 bereits integriert hat und bei identischer UVP noch weit mehr kann, dann sollte man sich überlegen ob man nicht gleich zur etwas klobiger wirkenden Outdoor-Uhr greift.

Da ich derzeit fast ausschließlich auf der Straße laufe, und für meine Wanderungen und Geocaching Touren einen wunderbaren Garmin Oregon 650 mein Eigen nennen kann, bin ich trotz Erscheinen der fenix 2 überaus glücklich mit meinem Forerunner 620. Nicht zuletzt weil sie auch im Alltag stets am Handgelenk bleiben kann.

Weitere Informationen zum Forerunner 620 gibt es auf der Forerunner Seite von Garmin. Weitere ausführliche Reviews gibt es zudem bei DC Rainmaker, im Blog von Bergzeit, sowie bei Eiswuerfelimschuh.

Salomon S-LAB Light Jacket im Test

20. Januar 2014 von  
Abgelegt unter Bekleidung, Running & Trailrunning

Beim Trailrunning auf etwas längeren Touren hat man meist, im Gegensatz zu einer kurzen, schnellen Trainingseinheit, etwas Gepäck dabei. Wasser, Energieriegel, leichte Jacke, und eventuell Smartphone und Kompaktkamera finden in einem Laufrucksack oder Hüftgurt Platz. Wie beim Wandern ist auch, und insbesondere, beim Laufen geringes Gewicht Trumpf. Bei der Verpflegung kann man nur wenig bis nichts weg lassen, also muss man bei der Ausrüstung am Gewicht sparen. Auf meiner Wunschliste stand deshalb schon länger eine leichte Windjacke für die Pausen unterwegs, da kam das Angebot der Salomon S-LAB Light Jacket von Zalando gerade recht.

Salomon S-LAB Light Jacket

Die S-LAB Light Jacket ist eine einfache, super leichte Windjacke, welche sich sich auf Handflächengröße zusammenpacken lässt. Nicht mal 70 Gramm (nachgemessen rund 65 g bei Größe L) bringt die Jacke auf die Waage. Das ClimaWIND Gewebe das Salomon einsetzt, soll einen Gleichgewicht zwischen Windschutz und hoher Atmungsaktivität bieten. Zitat: “Ideal für stark aerobe und bewegungsintensive Sportarten.”. In der Praxis sah das leider etwas anders aus, aber dazu später mehr.

 Salomon S-LAB Light Jacket Salomon S-LAB Light Jacket Salomon S-LAB Light Jacket

Die S-LAB Jacke ist, trotz ihrer minimalistischen Ausrichtung und geringem Gewicht, mit einen durchgehenden Reißverschluss ausgestattet. Dieser ist zwar nicht unterlegt, verfügt im Kinnbereich aber immerhin über eine kleine Schutzlasche. Ansonsten findet man noch elastische Bündchen an Ärmeln und Rückenabschluss, sowie reflektierende Elemente vorne und hinten.

Der Schnitt ist sportlich und passt in Größe L perfekt bei 1,90 und knapp 80 kg.

In der Praxis

Ich habe die S-LAB Light Jacket bei einigen intensiven Trainingseinheiten an kühleren Tagen getragen. Der Windschutz funktioniert hervorragend, die Atmungsaktivität lässt allerdings etwas zu wünschen übrig. Beim letzten Lauf (knapp 6° C Außentemperatur) war die Jacke nach rund 8 km recht feucht an der Innenseite und das Langarmshirt klatschnass. Selten habe ich bei solchen Temperaturen dermassen geschwitzt.

Da der Reißverschluss nicht unterlegt ist, kann dieser, je nachdem welches Shirt man drunter trägt, am Stoff scheuern. Bei einem dickeren Thermoshirt konnte ich nach dem Lauf eine deutliche Linie vom Reißverschluss auf der Vorderseite des Shirts erkennen.

Die Passform ist super, ein sehr sportlicher Schnitt der jede Bewegung mit macht. Trotzdem denke ich, dass die S-LAB Light Jacket eher eine Jacke für die Pausen zwischendurch ist. Sie lässt sich sehr klein verpacken, so dass man sie in jedem Rucksack, Hüftgurt, oder in einer Tasche direkt im Shirt mitführen kann. Einzig das Zusammenfalten kann manchmal etwas nervig sein, da der Stoff sehr glatt ist und die Jacke keine integrierte Tasche hat in der man sie verpacken könnte.

Fazit

Mit nicht mal 70 Gramm ist die S-LAB Light Jacket von Salomon die ideale Windjacke für Pausen bei längeren Läufen, oder dient als Notfalljacke bei Wetterumschwüngen. Zum regelmäßigen Trainieren würde ich die Jacke aber eher nicht nehmen, da die Atmungsaktivität doch recht eingeschränkt ist. Den “Hauch von einem nichts”, wie Salomon es formuliert, gibt es für knapp 120 Euro.

(Foto: Salomon.com)

Ausdauerleistungsfähigkeit mit dem Cooper-Test ermitteln

16. Januar 2014 von  
Abgelegt unter Running & Trailrunning

Der Cooper-Test (benannt nach dem amerikanischen Sportmediziner Kenneth H. Cooper) ist ein anerkannter Test zur Überprüfung der allgemeinen Ausdauerleistungsfähigkeit. Vielen ist dieser Test vielleicht noch aus dem Sportunterricht bekannt, wo der Lehrer einen minutenlang über den Sportplatz gescheucht und anschließend Noten verteilt hat. Beim Cooper-Test handelt es sich um einen Lauf mit einer Dauer von genau 12 Minuten, bei dem die in dieser Zeit maximal zurückgelegte Strecke ermittelt wird. Im Prinzip also ein einfacher Test den jeder selbst vornehmen kann.

Running

Den ermittelten Wert kann man in einer der zahlreichen Tabellen abgleichen und so die persönliche Ausdauerleistungsfähigkeit ermitteln. Der Test dient bei erfahrenen Läufern auch zur Schätzung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) welche an gibt, wie viele Milliliter Sauerstoff der Körper im Zustand der Ausbelastung maximal pro Minute verwerten kann. Eine einfache Formel ermittelt den VO2max Wert:

(Strecke in Metern – 505) ÷ 45 = VO2max (in ml/min/kg)

Ich habe kürzlich einen solchen Cooper-Test gewagt. Dank meiner Garmin Forerunner GPS-Uhr ist die genaue Ermittlung der Distanz sehr bequem. Nach kurzem Aufwärmen drücke ich die Lap-Taste und schon ticken die 12 Minuten herunter:

Das Ergebnis: 2.640 Meter. Laut den diversen Tabellen welche man im Internet so findet, ist das für einen “Normalsportler” wie mich ein guter bis sehr guter Wert.

Meine neue Garmin Forerunner 620 Laufuhr ermittelt übrigens selbstständig einen VO2max Wert aufgrund verschiedener gesammelter Daten aus allen aufgezeichneten Läufen. Dieser Wert liegt bei mir mittlerweile bei sehr guten 53 ml/min/kg, welchen ich allerdings etwas hoch für einen Laufanfänger halte. Anhand der oben erwähnten Formel lässt sich aufgrund des Cooper-Tests ein Wert von rund 47,5 ml/min/kg errechnen, welcher allerdings auch immer noch recht gut ist.

Kurzum, ich bin fit! :) Mal sehen wie der Wert bei einem weiteren Cooper-Test in einem halben oder einem Jahr ausfällt.

(Foto: fundura / photocase.com)

P.A.C. – Multifunktionstücher made in Germany

19. Dezember 2013 von  
Abgelegt unter Bekleidung

Das Multifunktionstuch ist an sich ein sehr simples, aber umso beliebteres Kleidungsaccessoire für den Outdoor Bereich. Es lässt sich vielseitig einsetzen (z.B. als Schal, Mütze, Stirnband, oder Balaclava) und ist in unterschiedlichen Textilausführungen wie Baumwolle, Mikrofaser oder Merinowolle erhältlich. Kein Wunder also, dass mittlerweile etliche Hersteller von Multifunktionstücher auf dem Markt sind. Mit P.A.C. gibt es nun auch Tücher “made in Germany”.

P.A.C. Multifunktionstücher

P.A.C. ist ein junges Start-Up Unternehmen, das besonderen Wert auf qualitativ hochwertige und nachhaltige Herstellung legt. Deshalb produziert das Unternehmen, im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern, seine Textilien vollständig in Deutschland und alle Produkte sind Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert.

Die inneren Werte der P.A.C. Multifunktionstücher kurz zusammengefasst:

  • 100 % Mikrofaser
  • Made in Germany
  • Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert
  • Antibakteriell auf ökologischer Basis
  • UV- & Windschutz
  • Nahtlos verarbeitet

P.A.C. hat uns zwei Modelle aus der Original und der Kids Kollektion zum Testen zur Verfügung gestellt. Das Kindermodell “Happy Frog” kam natürlich gleich sehr gut bei unserer Kleinen an :)

Unsere Eve mit dem Kids Multifunktionstuch

Das dünne Mikofaser Material ist äußerst weich und trägt sich sehr angenehm am Hals und auf dem Kopf, sowohl im Alltag als auch beim Lauftraining an kalten Tagen. Durch die nahtlose Herstellung hinterlässt das Multifunktionstuch keine Druckstellen wenn man es z.B. als Stirnband trägt. Wie bei vielen anderen Herstellern von Multifunktionstücher ist auch bei P.A.C. der Saum nicht um genäht. Das sieht zwar nicht wirklich schön aus, dient aber der Funktion (Vermeiden von Druckstellen).
Auch nach nun mehreren Waschgängen behält das P.A.C. Tuch noch seine Form und leistet weiterhin gute Dienste.

Die Tücher von P.A.C. gibt es übrigens auch in verschiedenen anderen Ausführungen, so z.B. aus Merino Wolle, aus wärmendem Fleece, oder mit Reflektorstreifen.

Die Multifunktionstücher von P.A.C. sind ab 14,95 Euro (UVP) in über 200 Verkaufsstellen in ganz Deutschland und diversen Online Shops erhältlich. Mehr Informationen findet ihr unter pac-original.de oder auf der  Facebook Seite von P.A.C.

Nächste Seite »