Laufbuggys im direkten Vergleich: Bugaboo Runner vs. Thule Glide

18. Dezember 2015 von  
Abgelegt unter Featured, Running & Trailrunning

Über die Laufsaison 2015 hatte ich das Glück gleich zwei hervorragende Laufbuggys ausgiebig zu testen. Die detaillierte Berichte zum Thule Glide, sowie zum Bugaboo Runner findet ihr bereits hier im Blog. An dieser Stelle möchte ich die beiden sportlichen Kinderwagen nochmal in einem direkten Vergleich gegenüberstellen.

Thule Glide vs. Bugaboo Runner

Ausstattung und technische Daten

Den Thule Glide gibt es lediglich in einer Ausführung komplett mit integriertem Sitz. Der Bugaboo Runner ist hingegen entweder nur als Gestell erhältlich, so dass man einen bereits vorhandenen Bugaboo Sitz (Cameleon³, Bee ab Modell 2010, Donkey oder Buffalo) mit entsprechenden Adaptern nutzen kann, oder als Runner complete inklusive Runner Sitz. Wir haben letztere Version getestet, der auch gleich die passende Regenabdeckung im Lieferumfang bei liegt. Beim Thule muss diese separat erworben werden.

Die technischen Daten im Überblick :

Thule Glide Bugaboo Runner
Gewicht 9,9 kg 12,7 kg
Max. Zuladung 34 kg (insgesamt) 17 kg (Sitz)
Vorderrad 16 Zoll (fest mit Schutzblech) 14 Zoll (fest mit Schutzblech)
Hinterräder 18 Zoll (ohne Schutzbleche) 16 Zoll (mit Schutzblechen)
Sitz Fest integriert
Zurücklehnbar, teilweise mit einer Hand bedienbar
Wendbar
Zurücklehnbar, vollständig mit einer Hand bedienbar
Sicherheit 5-Punkt-Sicherheitsgurt
Bremshebel für das Vorderrad
Fußfeststellbremse für die Hinterräder
5-Punkt-Sicherheitsgurt
Speed-Control-Bremse für das Vorderrad
Fußfeststellbremse für die Hinterräder
Preis (UVP) 450 Euro 400 Euro (Gestell + Adapter)
710 Euro (inkl. Runner Sitz)

Von der Grundkonstruktion her ähneln sich die zwei Modelle sehr. Beide haben drei große Räder mit einem starren Vorderrad, eine V-Bremse am Vorderrad, eine Fußfeststellbremse für die Hinterräder, sowie einen verstellbaren Schiebebügel. Unterschiede findet man vor allem beim Sitz, welcher beim Thule fest integriert ist, wohingegen er beim Bugaboo wendbar und austauschbar ist. Auch im Gewicht und der maximalen Zuladung unterscheiden sich beide deutlich. Der Runner von Bugaboo ist knapp 3 kg schwerer, ist dabei aber deutlich weniger belastbar.

Bugaboo Runner

Funktionen und Handhabung

Beide Modelle können für den Transport und die Lagerung recht einfach und kompakt zusammen geklappt werden. Hierzu können alle drei Räder mit einem Handgriff abmontiert werden, was beim Thule an den Hinterrädern etwas einfacher gelöst ist, beim Bugaboo hingegen am Vorderrad weniger aufwändig ist. Der Aufbau klappt bei beiden ähnlich unkompliziert.

Die Rückenlehne des Thule Glide lässt sich mit einer Hand nach hinten lehnen, zum Aufstellen benötigt man allerdings beide Hände. Der Runner bietet hingegen eine Verstellmöglichkeit oben an der Rückenlehne, mit welcher man einhändig den kompletten Sitz in eine waagerechte bzw. aufrechte Position bringen kann. Das funktioniert während dem Laufen allerdings nur, wenn der Sitz in Fahrtrichtung gedreht ist.

Thule Glide

Bei den sicherheitsrelevanten Elementen, wie Bremsen und Sicherheitsgurte, ist der Bugaboo Runner etwas besser durchdacht. Hüft- und Brustgurte lassen sich einzeln einklicken, was ein Verheddern und Verdrehen der Gurte beim Anschnallen, insbesondere bei unserem Zappelphilipp, verhindert. Die Vorderradbremse lässt sich, im Gegensatz zum Thule Glide, über die gesamte Breite des Schiebebügels sowohl rechts- als auch linkshändig betätigen. Die Fußfeststellbremse rastet beim Thule zudem nur unter erhöhtem Kraftaufwand ein, und lässt sich genau so schwer wieder lösen.

In der Praxis

Bei etlichen Läufen im Frühjahr, Sommer und Herbst, überwiegend auf asphaltierten Radwegen, konnten beide Modelle insgesamt voll überzeugen. Dank der großen Räder und des starren Vorbaus, gleiten die Sportbuggys sehr spurstabil vor einem her. Der Kraftaufwand zum Schieben ist minimal, macht sich bei der Pace aber natürlich trotzdem bemerkbar.

Der Geradeauslauf ist bei beiden Kinderwagen ausgezeichnet und lässt sich recht einfach nachjustieren. Hier bietet der Bugaboo Runner einen leichten Vorteil mit seinen Feinjustierungsschrauben am Vorderrad.

Fazit

Gibt es einen eindeutigen Sieger bei diesem Vergleich? Die Frage kann man kurz und knapp mit Nein beantworten. Beide Laufbuggys sind hervorragend verarbeitet und bieten einen hohen Laufkomfort, sowohl für den Läufer als auch für die kleinen Passagiere. Der Bugaboo Runner ist vielleicht etwas vielseitiger und leichter in der Handhabung, bringt aber auch fast 3 kg mehr auf die Waage als der Thule Glide, und ist deutlich teurer. Allein das Runner Gestell kostet fast so viel wie der komplette Glide.

Mein persönlicher Favorit ist, aufgrund des Gewichts, der grösseren Räder und des Preises, der Thule Glide. Bremsen und Gurtsystem sind beim Runner allerdings besser gelöst.

Letztlich kann man sowohl für den Thule Glide, als auch für den Bugaboo Runner eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen. Jeder muss für sich selbst Vor- und Nachteile abwägen und entscheiden welches Modell besser zu einem (und zum Kind) passt.

Erhältlich ist der Thule Glide unter anderem im Online Shop von JAKO-O, den Bugaboo Runner findet man bei Engel & Bengel.

Bugaboo Runner Laufbuggy im Test

25. September 2015 von  
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Bugaboo ist ein niederländische Hersteller für Kinderwagen, der vielen Eltern bereits bestens bekannt ist. Auch wir fahren unseren Nachwuchs seit einigen Jahren schon in einer Special Edition des Kult-Kinderwagens (wie Bugaboo ihn selbst bezeichnet), dem Cameleon³, spazieren. Vor kurzem haben die Niederländer nun eine Jogging-Erweiterung vorgestellt, den Bugaboo Runner. Als leidenschaftlicher Läufer musste ich da natürlich gleich ein Testmuster anfragen.

Bugaboo Runner

Erhältlich ist der Runner entweder als kompletter Kinderwagen mit Sitz, so wie er mir von Bugaboo geliefert wurde, oder nur als Gestell für einen bereits vorhandenen Bugaboo Sitz. Mit speziellen Adaptern kann man dann einfach den Sitz seines Bugaboo Cameleon³, Bugaboo Bee (ab Modell 2010), Bugaboo Donkey oder Bugaboo Buffalo auf dem Runner Gestell nutzen. Das spart eine Menge Geld und Platz. Der jeweilige Sitz kann sowohl in, als auch entgegen der Fahrtrichtung montiert werden. So kann der kleine Mitfahrer entweder die Landschaft um ihn herum beobachten, oder Mama oder Papa beim Schwitzen zuschauen.

Der Bugaboo Runner Sitz eignet sich ab 9 Monaten bis zu einem Gewicht von 17 kg. Er ist minimal schmaler als der unseres Cameleon³, und unterscheidet sich auch sonst in einigen kleinen Details von diesem. Sehr praktisch ist z.B. die einhändige Verstellmöglichkeit der Sitzposition oben an der Rückenlehne. So kann man den kleinen Mitfahrer schnell in Liegeposition bringen, falls er denn mal während der Fahrt einschläft.
Das Sonnenverdeck lässt sich Dank Reißverschluss erweitern und so besonders weit herunter ziehen. Gut durchdacht ist auch das 5-Punkt-Sicherheitsgurtsystem. Hier lassen sich Schultergurte und Hüftgurte einzeln einklicken, was ein Verheddern und Verdrehen der Gurte beim Anschnallen verhindert.

Verdeck Verdeck
5-Punkt-Sicherheitsgurtsystem 5-Punkt-Sicherheitsgurtsystem

Der Runner verfügt an der Hinterachse über 16 Zoll große Räder und ein feststehendes 14 Zoll Vorderrad. Die schmalen Räder sorgen für einen angenehm ruhigen Lauf über Asphalt. Den sauberen Geradeauslauf garantiert die einfach einzustellende Spurkontrolle am Vorderrad um etwaige Abweichungen zu kompensieren. Alle drei Räder verfügen zudem über Schutzbleche aus Kunststoff, so dass der Kinderwagen sauber bleibt und vor hochfliegenden Steinchen geschützt ist. Zum kompakten Zusammenklappen können die Hinterräder schnell abgenommen werden, das Vorderrad verfügt dabei über einen klassischen Schnellspannverschluss.

Als praktisch erweist sich die Speed-Control-Bremse, welche sich über die komplette Breite des höhenverstellbaren Schiebebügels bedienen lässt. Somit ist ein müheloses Abbremsen des Vorderrads und Anhalten, sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder möglich. Für den sicheren Stand in den Pausen sorgt eine Feststellbremse an der Hinterachse, welche sich leicht betätigen lässt und den Wagen fest an Ort und Stelle hält.

 Bugaboo Runner Bugaboo Runner  Spurkontrolle am Vorderrad
Schiebebügelbremse Feststellbremse Untergestelltasche mit 17,5 l Volumen

Weiter verfügt der Runner über eine großzügige Untergestellablage, welche zudem mit elastische Bändchen und Taschen mit Klettverschluss ausgestattet ist, so dass alle Utensilien während des Joggens sicher untergebracht werden können. Bei nassem Untergrund können die Sachen in den außen liegenden Taschen allerdings schon mal feucht werden.
Mit einem Gesamtgewicht (Gestell, Adapter, Räder, Bugaboo Runner Sitz, Untergestelltasche) von rund 12,7 kg (laut Hersteller) ist der Runner zwar kein Leichtgewicht, dank der leichtläufigen Räder aber durchaus angenehm zu fahren.

Im Praxiseinsatz

Ich habe den Bugaboo Runner bei mehreren Läufen überwiegend auf asphaltierten Radwegen getestet. Hier ist der Runner in seinem Element und macht eine gute Figur. Der Jogger lässt sich leicht vor sich her schieben, gleitet angenehm über die Strasse und verfügt über einen sehr guten Geradeauslauf. Wie bei anderen Laufbuggies auch, ist das feststehende Vorderrad in engen Kurven etwas hinderlich. Hier muss man dann einfach den Schiebebügel hinunter drücken um das Vorderrad anzuheben, dann kommt man auch recht gut um die Ecken.
Die Betätigung der sogenannten Speed-Control-Bremse funktioniert über die gesamte Breite des Bügels problemlos. So kann man die Hand am Schiebebügel auch mal wechseln und hat trotzdem immer die volle Kontrolle über den Buggy.

Insgesamt ist der Runner sehr solide verarbeitet und einfach in der Handhabung. Nichts wackelt oder vibriert während des Laufens. Einzig die recht dünnen Schutzbleche schlackern mal etwas, was aber nicht wirklich stört.

Fazit

Der neue Bugaboo Runner macht auf Anhieb eine gute Figur beim Laufen. Auf Asphalt gleitet er ohne große Anstrengung vor einem her, auch trotz seiner knapp 13 kg. Dabei verfügt er über einen sehr guten Geradeauslauf, welchen man, Dank der Feineinstellung, sehr einfach justieren kann. Auch großgewachsenen Läufer wie mir (1,90 m), bietet der Runner genügend Beinfreiheit und der Schiebebügel lässt sich problemlos auf die Größe einstellen.

Die kleinen Mitfahrer sitzen bequem und sicher im Runner Sitz und können dabei entweder in Fahrtrichtung schauen, oder dem Läufer zugewandt werden. Das findet man bei sonst keinem Laufbuggy. Der Umbau erfolgt mit nur einem Handgriff innerhalb von wenigen Sekunden.

Insgesamt hat der Runner mich überzeugt und bietet insbesondere Eltern die bereits einen Bugaboo Kinderwagen besitzen, eine interessante Alternative zu anderen Baby-Joggern. Allerdings kostet alleine das Gestell (inkl. Adaptern) bereits 400 Euro. Der Bugaboo Runner complete schlägt mit üppigen 710 Euro zu Buche. Dafür bekommt man dann aber auch einen Laufbuggy in hervorragender Qualität, welcher wohl über Jahre hinweg mehr als nur ein Kind bewegen wird.

Alle weiteren Informationen zum Bugaboo Runner gibt es unter Bugaboo.com. Erhältlich ist der Bugaboo Runner unter anderem bei Engel & Bengel.

Julbo Dust Zebra Sonnenbrille im Test

16. Juni 2015 von  
Abgelegt unter Ausrüstung, Featured, Running & Trailrunning

Seit längerem war ich schon auf der Suche nach einer passenden Brille zum Laufen bzw. Trailrunning, welche meine Augen nicht nur vor Sonne, sondern auch vor kleinen Ästen oder Sträuchern in unwegsamen Waldgelände schützen sollte. Mit der Dust Zebra Sonnenbrille von Julbo haben die Bergfreunde mir einen, unter Trailläufern sehr beliebten, Augenschutz zum Testen zur Verfügung gestellt.

Julbo Dust Zebra

Geliefert wird die Julbo Dust Zebra in einer schicken Hartschale, die allerdings recht groß ausfällt und die Brille somit viel Spielraum im Innern hat. Zusätzlich kommt die Dust mit einem Schutzbeutel, so dass sie auch bei viel Bewegung in der Hartschale nicht verkratzen sollte. Außerdem kann man sie somit auch mal ohne die voluminöse Schale im Rucksack mitführen.

Die Julbo Zebra Gläser sind photochromatisch, also selbsttönend. Je nach Lichtstärke dunkeln die Gläser von selbst ein oder hellen wieder auf, und decken so die Filterkategorien 2 (57 – 82% Tönung, normaler Blendschutz für Sommertage in Mitteleuropa) bis 4 (92 – 97% Tönung, für Hochgebirge und Gletscher) ab. Die Dust Zebra deckt somit einen breiten Bereich ab und eignet sich besonders für Trailrunner (oder auch Mountainbiker), bei denen die Streckenführung oftmals zwischen recht schattigem Wald und offenem sonnigen Gelände hin und her wechselt. Vom Effekt selbst (die Reaktivität beträgt laut Julbo etwa 22 – 28 Sekunden) bekommt man in der Praxis quasi nichts mit, man merkt aber, dass die Tönung unter allen Lichtverhältnissen immer optimal ist.

Julbo Dust Zebra

Zusätzlich zur photochromatischen Eigenschaft, verfügen die Gläser zudem über einen Antibeschlagschutz (Innenseite) und sind wasser- und schmutzabweisend (Außenseite). Beides funktioniert gut, allerdings lässt die aufgeraute Beschichtung an der Innenseite sich nur sehr schlecht reinigen. Sind die Gläser vom Schweiß verschmiert, reicht es nicht diese einfach am Funktionsshirt sauber wischen zu wollen. Man benötigt schon ein feuchtes Tuch oder fließend Wasser, um wieder einen klaren Durchblick zu bekommen. Das ist bei Wettkämpfen natürlich sehr hinderlich und ärgerlich.

Der Randlose untere Bereich der Brille, sowie die spezielle Form der Gläser, sorgen für ein breites Sichtfeld und eine gute Belüftung.

Julbo Dust Zebra Julbo Dust Zebra Julbo Dust Zebra

Die Passform der Dust ist hervorragend. Die Brille sitzt dank weichem Grip Nose Nasensteg, flexiblen Bügel und Grip Tech Material am Bügelende, bombenfest und trotzdem sehr angenehm. Ob die Sonnenbrille nun auf der Nase oder auf dem Kopf sitzt, selbst bei den wildesten Downhills verrutscht da nichts. Dabei ist die Dust so leicht, dass man sie glatt vergisst wenn man sie nicht auf der Nase trägt, und gelegentlich mal an den Kopf fassen muss um nach zuschauen ob sie noch da ist.

Fazit

Die Julbo Dust ist, aus meiner Sicht, in der Zebra Ausführung eine hervorragende Sonnenbrille für Trailläufer. Sie sitzt in jeder Lage fest am Kopf ohne zu drücken. Die photochromatischen Gläser funktionieren sehr gut. Besser wäre es wenn der Schutzfaktor bis 0 herunter reichen würde. Ob das allerdings bei einer selbsttönenden Brille, die bis zur Filterkategorie 4 noch reicht, überhaupt möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Sollte der Wald dann doch mal zu schattig sein, kann man die Dust immer noch bequem und sicher auf dem Kopf tragen, ohne befürchten zu müssen, dass man sie beim ersten Downhill verliert.
Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die Beschichtung an der Innenseite. Hat sich hier erst mal der Schweiß festgesetzt (und ich schwitze wirklich viel), so bekommt man die Gläser ohne Wasser nur sehr schwer wieder ordentlich sauber.

Anzumerken sei noch, dass die Dust mit ihren Zebra Gläsern nicht zum Autofahren geeignet ist. Ab einer Tönung von 90% sind die Gläser zu dunkel für den Straßenverkehr.

Erhältlich ist die Julbo Dust Zebra für knapp 135 Euro unter anderem im Shop der Bergfreunde. Alternativ gibt es das Dust Modell auch noch in der Zebra Light Version (Schutzklasse 1 – 3) oder etwas günstiger in der Spectron 3 Version (ohne selbsttönende Eigenschaft) für knapp 80 Euro.

Garmin fenix 3 GPS-Multisportuhr im Test

Als Garmin Anfang des Jahres die dritte Generation der GPS-Multisportuhr fenix vorgestellt hat, war für mich schon auf den ersten Blick klar, dass dem Navigationsspezialisten wieder mal ein großer Wurf gelungen ist. Die fenix 3 kommt für mich, nach den technischen Eigenschaften und Funktionen, schon sehr nah an die eierlegende Wollmilchsau heran. Leider waren wohl auch eine Menge anderer Sportler dieser Meinung, so dass es äußerst schwierig war zum Marktstart, geschweige denn davor, an ein Exemplar der neuen Garmin Uhr zu kommen. Weder über den Handel, noch über Garmin selbst. Mitte April ist nun doch endlich ein Exemplar der Saphir Edition bei mir eingetroffen.

Garmin fenix 3

Lieferumfang

Die fenix 3 kommt in drei verschiedenen Versionen, jeweils ohne oder mit Herzfrequenz Brustgurt (Performer Bundle). Die einfache Version gibt es in zwei Farbvarianten, entweder in Grau mit schwarzem Armband, oder in Silber mit rotem Armband. Dann gibt es noch die Saphir Edition in Grau mit Saphirglas, Uhrenarmband aus Edelstahl und zusätzlichem schwarzen Elastomerarmband. Ich habe mich aus optischen Gründen (komplett dunkel ohne Farbakzent) und wegen dem widerstandsfähigerem Glas, für letztere entschieden.

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Spahir Edition fällt recht üppig aus. Zusätzlich zum edlen Edelstahlarmband, wird auch gleich noch ein Kunststoffarmband (wohl das gleiche wie bei der einfachen Version) inklusive Werkzeug zum Wechseln der Armbänder, mitgeliefert. Zur USB Ladeklemme gibt es das passende Ladegerät mit unterschiedlichen Steckdosenadaptern.

Im Performer Bundle ist außerdem der HRM-Run Herzfrequenz-Brustgurt dabei. Dieser wurde offensichtlich nochmal überarbeitet, wie man weiter unten im direkten Vergleich mit dem HRM-Run Brustgurt meines Forerunners 620 sehen kann.

Funktionen und Praxis

Die fenix 3 ist eine Multisport GPS Uhr mit Smartwatch Funktionen. Einen detaillierten Überblick über quasi sämtliche Funktionen gibt es wie immer bei DC Rainmaker (englisch) und bereits in zahlreichen Sport und Outdoor Blogs. Ich möchte hier lediglich auf die Funktionen eingehen, die bei mir auch regelmäßig zum Einsatz kommen, und weshalb ich mich für die neue fenix entschieden habe.

Haupteinsatzzweck der fenix 3 ist natürlich die Aufzeichnung meiner Trainingseinheiten und Wettkämpfe beim Laufen bzw. Trailrunning. Hierzu bietet die Uhr zahlreiche Profile (von Garmin etwas verwirrend „Apps“ genannt) für unterschiedlichste Sportarten, welche man komplett auf seine eigene Bedürfnisse personalisieren kann. Man kann auch vorhandene Profile ausblenden (bei mir z.B. die Profile für Wintersport) oder eigene Profile erstellen. Zum Laufen nutze ich überwiegend die vorinstallierten Profile „Laufen“, „Indoor Laufen“ und „Trail Run“, und habe mir zusätzlich noch die Profile „Wettkampf“ (nur die wichtigsten Datenfelder auf einer Seite) und „Intervall Training“ (Auto Lap nur manuell) erstellt. Die eigenen Profile sind schon ein enormer Vorteil im Gegensatz zu meinem Forerunner 620, der nur über 3 vorinstallierte Profile verfügt.
Auf nicht weniger als 10 Trainingsseiten können pro Profil jeweils bis zu 4 Datenfelder eingeblendet werden. Zusätzlich gibt es nochmals eine Seite für die Kartendarstellung, eine für den Virtual Partner, sowie die Laufeffizienz. Aus dem Connect IQ Store können zudem spezielle Datenfelder eingefügt werden. Ganz interessant sind hier z.B. die Datenfelder für die grafische Darstellung von Herzfrequenz und Höhenprofil.

Aktivitäten Abgeschlossene Aktivitäten Aktivität - Karte

Sehr praktisch sind auch die Navigation Funktionen. Es kommt öfter mal vor, dass ich mir eine neue Strecke zum Trailrunning aussuche und mir diese dann als Karte auf Papier ausdrucke. Mit der fenix 3 kann ich mir nun die Strecke direkt auf der Uhr anzeigen und mich navigieren lassen, ohne dabei eine Papierkarte oder das Smartphone aus der Tasche hervorholen zu müssen. Die Kartendarstellung auf der fenix 3 ist allerdings sehr rudimentär, man sieht eigentlich nur den Track sowie die bereits zurückgelegte Stecke. Die Navigation erfolgt durch einfache Hinweise, wenn man von dem vorgegebenen Track abweicht. Diese einfache Navigation reicht aber in der Regel aus, um sich auf dem Trail zurecht zu finden.
Das Erstellen einer eigenen Strecke über Garmin Connect finde ich allerdings recht umständlich. Ich nutze zum Erstellen meiner Routen nämlich das topografische Material des Luxemburger Geoportals, da dieses wirklich sehr detailreich ist. Hier kann man die selbst erstellten Tracks dann ganz einfach als KML oder GPX exportieren. Der Import in Garmin Connect ist hingegen sehr umständlich, da die Strecken als Aktivität importiert und dann erst als Strecken gespeichert werden können, ehe man sie schließlich auf die Uhr überträgt. Problem beim Importieren von Aktivitäten: die GPX Datei muss auch zu jedem Wegpunkt einen Zeitstempel enthalten, welcher beim Export auf dem Geoportal natürlich nicht hinzugefügt wird. Ein direktes Kopieren der GPX Datei auf den internen Speicher der Uhr ist leider nicht möglich, da Strecken als .fit Datei abgelegt werden. Allerdings kann man über Garmins Basecamp Software diverse Formate (z.B. GPX oder KML) importieren und diese dann über USB an die fenix 3 senden.

Schrittzähler Benachrichtigungen Benachrichtigungen - Detail

Mittlerweile schiebe ich auch gelegentlich ein Schwimmtraining zwischen meine Läufe. Hier kann die fenix 3 ganz groß gegenüber der reinen Laufuhr Forerunner 620 auftrumpfen, da diese zum einen bis zu 10 ATM Wasserdicht ist (geeignet zum Baden, Schwimmen und Schnorcheln) und zum anderen die entsprechenden Schwimmfunktionen (Bahnen, Distanz, Anzahl der Züge, Schwimmstilidentifizierung, …) zur Verfügung stellt. Ich muss gestehen, dass ich kein überragender Schwimmer bin, und ich beim Kraulschwimmen über mehr als eine Bahn vermutlich absaufen würde. Meine Technik beim Brustschwimmen ist wohl auch nicht immer sehr sauber, so kommt es vor, dass die fenix 3 bei meinen 500 m Intervallen im 50 m Becken fast immer 1-2 Bahnen mehr erfasst hat. Zum Glück kann man die Bahnen und die daraus errechnete Gesamtdistanz später in Garmin Connect korrigieren.

Mir hat Garmins Activity Tracker vivofit schon sehr zugesagt, allerdings fand ich es etwas nervig zusätzlich zur Forerunner Uhr auch noch ein Activity Tracker Armband zu tragen. Wie schön, dass diese Funktion nun auch in die neue fenix integriert wurde. Sicherlich ist so ein Schrittzähler für einen ambitionierten Sportler eher eine Spielerei, trotzdem finde ich es durchaus interessant zu sehen wie wenig ich mich doch an einem Sport freien Bürotag bewege. Die fenix 3 zählt recht zuverlässig fast jeden Schritt, und erinnert einen, falls erwünscht, sich nach längerer Inaktivität zu bewegen.
Von Garmins aktuellen Wearables wurde ebenfalls die Schlafüberwachung übernommen. Ich nutze diese allerdings nicht, da ich die Uhr über Nacht immer ablege. Interessant ist aber zu sehen, dass die fenix 3 die Schlafzeit automatisch ermittelt (vom Ablegen bis zum erneuten Anlegen), und auf Garmin Connect überträgt.

Als Technik- und Informationsjunkie finde ich die Smartwatch Funktionalitäten der fenix 3 natürlich sehr spannend. Diese beschränken sich allerdings auf Notifications und recht einfache Apps aus Garmins Connect IQ Store. Außerdem kann man zwischen verschiedenen digitalen und analogen Watch Faces wählen. Insgesamt sind die Smartwatch Funktionalitäten recht überschaubar, funktionieren bei mir dafür aber derzeit zuverlässig. Man darf die fenix 3 natürlich nicht als Smart Watch mit Sport Funktionen sehen (wie etwa die Apple Watch), sondern ganz klar als Multisport GPS Uhr mit Smart Watch Funktionen.

USB Ladeklemme Garmin fenix 3 mit USB Ladeklemme Garmin fenix 3 mit USB Ladeklemme

Noch kurz ein paar Worte zum Akku. Garmin bewirbt die fenix 3 mit einer Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden im UltraTrac-Modus, bis zu 20 Stunden im Trainingsmodus, und bis zu 6 Wochen im Uhrmodus. Bei mir hält der Akku etwa knapp eine Woche bei folgendem Profil: Bluetooth und WLAN permanent eingeschaltet, ständige Verbindung mit dem Smartphone für  Benachrichtigungen, Activity Tracker, etwa 3-4 Läufe à 10 km inkl. Pulsgurt pro Woche. Die GPS Aufzeichnung ist bei mir auf „intelligent“ eingestellt, so werden bei einem einfachen 10 km Lauf in knapp einer Stunde gerade mal 7 – 8% an Akkukapazität aufgebraucht. Mit dieser Akkuleistung kann man durchaus zufrieden sein.

Bugs und Probleme

Wie (leider) so oft bei brandneuen Garmin Produkten, wird die Begeisterung auch bei der fenix 3 gelegentlich doch durch diverse Bugs etwas getrübt. Was bei mir mehr oder weniger regelmäßig nervt (Firmware Version 3.30):

  • Bluetooth Verbindungsprobleme – Entfernt man sich zu weit vom Smartphone, wird die BT Verbindung unterbrochen. Nähert man sich dem Smartphone wieder, so wird die Verbindung erneut automatisch hergestellt. Gelegentlich klappt dieser Verbindungsaufbau aber nicht mehr, und ich muss die Connect App auf dem Smartphone neu starten (ganz selten muss die Uhr neu gestartet werden). Dafür ist die BT Reichweite aber hervorragend.
  • Neustart bei Navigation – Bei zwei Einsätzen der Navigationsfunktion hat die fenix 3 nach ca. 1 Minuten einen Neustart vollzogen. Das ist wirklich ärgerlich, da man abwarten muss bis die Uhr wieder einsatzbereit ist, und die Aktivität manuell wieder starten. Im Anschluss an den Neustart ist die Navigation allerdings problemlos durch gelaufen.
  • „Vergessen“ von Einstellungen – Meine fenix 3 vergisst gelegentlich, dass ich z.B. keine Warntöne bei BT Verbindungsaufbau bzw. -abbau erhalten möchte. Ein erneutes Abwählen der Warntöne in den Einstellung „frischt das Gedächnis“ der Uhr wieder auf.
  • Notifications – Ich habe den Eindruck, dass die fenix 3 hier recht planlos die Benachrichtigungen des Smartphones weiter gibt. Mal bekomme ich einen Hinweis auf eine neue Email, mal nicht. Hingegen erhalte ich auf der fenix 3 jedes mal einen Hinweis wenn eine (iOS) App aktualisiert wurde, obwohl ich dies auf dem Smartphone deaktiviert habe.
  • Bestzeiten – Leider übernimmt die fenix 3 nicht die Bestzeiten aus Garmin Connect, sondern fängt beim Erstellen quasi wieder bei Null an. Das ist aber wohl ein generelles Problem, das ich so auch schon bei meinem Forerunner 620 hatte. Dabei sollte es doch nicht all zu schwer sein, die Bestzeiten aus Garmin Connect bei einem Wechsel der Uhr, auf das neue Gerät zu übertragen.

All diese Probleme schränken mich im Alltag allerdings recht wenig ein, und es ist davon auszugehen, dass Garmin demnächst mit weiteren Firmware Updates ausbessern wird. So kenne ich es jedenfalls bisher von vielen neuen Garmin Geräten.

Einige Nutzer der fenix 3 beklagen sich im deutschen Garmin Forum über ungenaue Track Aufzeichnungen. Ich selbst konnte dies bei meinem Exemplar nicht feststellen, die fenix 3 ist bisher genau so präzise wie mein Forerunner 620. Allerdings gab es wohl in der Tat bei einer Serie von Uhren Hardware Probleme, wie Garmin nun selbst eingeräumt hat. Diese können natürlich über den Kundenservice kostenlos umgetauscht werden.

Vergleich mit dem Garmin Forerunner 620

Nachfolgend möchte ich noch kurz auf den Vergleich meines Forerunners 620 mit der fenix 3 eingehen. Rein äußerlich trägt die fenix 3 nur unwesentlich dicker auf als der sehr schlanke Forerunner 620. Beim Gewicht bringt die fenix allerdings fast das doppelte auf die Waage, wobei sie sich aber immer noch sehr angenehm trägt. Trägt man die fenix allerdings mit dem Metallarmband, sieht das schon anders aus. Die fenix wiegt dann mehr als das 4-fache (186 g gegenüber 44 g des Forerunners). Das Display löst bei der fenix 3 etwas höher auf, ist bei beiden aber sehr gut ablesbar.

Garmin Forerunner 620 vs. fenix 3 Garmin Forerunner 620 vs. fenix 3

Vom Funktionsumfang her ist der Forerunner 620 im Prinzip komplett in die fenix 3 integriert. Sämtliche spezifischen Lauffunktionen wie Laufdynamik, V0₂max-Schätzung, Erholungsratgeber oder Virtual Partner, findet man auch in der fenix 3 wieder. Darüber hinaus verfügt die fenix 3, gegenüber der reinen Laufuhr, aber noch über jede Menge weitere Funktionen, wie weiter oben schon ausführlich beschrieben.

HRM-Run Brustgurt - Alt (u) vs. Neu (o) HRM-Run Brustgurt - Alt (u) vs. Neu (o)

Der fenix 3 liegt eine neue Version des HRM-Run Brustgurtes bei. Im direkten Vergleich mit dem alten Gurt, welcher mit dem Forerunner 620 geliefert wurde, erkennt man auf den Fotos deutlich die Unterschiede im Aufbau. Hinsichtlich der Messgenauigkeit konnte ich jetzt keine großen Abweichungen feststellen. Der neue Gurt trägt sich dagegen wesentlich angenehmer, jedenfalls kann ich mich nun nicht mehr über Scheuerstellen am Brustbein beklagen.

Fazit

Wie schon eingangs erwähnt, ist die fenix 3 schon ganz nah an meiner Vorstellung der eierlegenden Wollmilchsau unter den Multisport GPS Uhren dran. Der Funktionsumfang ist einfach erstklassig, das Design  alltagstauglich, und die Uhr überaus robust. Ich konnte, trotz anfänglicher Befürchtungen und Einsatz in rauer Umgebung, bisher noch keinen einzigen Kratzer am Glas oder der Lünette aus Edelstahl feststellen. Ganz besonders schätze ich an der fenix 3 die personalisierbaren Profile. So kann ich die Uhr für jede Sportart auf meine persönlichen Vorlieben einstellen.
Wer neben dem Laufen gelegentlich noch andere Sportarten ausübt, wie etwa Schwimmen, Radfahren oder Wandern, für den ist die fenix 3 wie geschaffen. Eine Alternative von Garmin wäre noch der Forerunner 920XT oder die brandneue Epix, welche quasi die gleichen Funktionen bieten, aber bei weitem nicht das elegante, alltagstaugliche Gehäuse bieten wie die fenix 3.

Mit Preisen zwischen 449 und 599 Euro, ist die fenix 3 sicherlich kein Schnäppchen, gemessen am Funktionsumfang aber jeden Cent wert. Von mir gibt es deshalb, auch trotz noch einiger kleiner Bugs, eine klare Kaufempfehlung!

Erhältlich ist die fenix 3 unter anderem bei den Bergfreunden oder je nach Anbieter schon etwas günstiger im Garmin Shop auf Amazon.de.

La Sportiva Hail Jacket im Test

Komplett wasserdicht und trotzdem atmungsaktiv? Und das bei extrem geringem Gewicht? Das klingt nach einer perfekten Laufjacke. Diese Eigenschaften verspricht der italienische Hersteller La Sportiva mit seiner neuen zweilagigen Hail Jacket für Herren und Damen. Davon mussten wir uns natürlich selbst überzeugen, das wechselhafte Luxemburgische Wetter bietet hierzu schließlich die idealen Bedingungen.

La Sportiva

Die Hail Jacket wiegt laut La Sportiva gerade mal 178 Gramm in Größe L (meine Waage sagt 182 Gramm) und ist mit einer Wassersäule von 20.000 mm komplett Wasserdicht. Das elastische HDS05 Material (100% Nylon) ist dazu thermoverschweißt. Die Reißverschlüsse sind natürlich auch Wasserfest. Die integrierte Kapuze hat keine Verstellmöglichkeit, verfügt aber über elastische Elemente welche sie sicher am Kopf hält. Mich stört die Kapuze beim Laufen nur etwas wenn man sie nicht auf hat. Man hat das Gefühl, dass sie immer irgendwie zu einer Seite hängt. Aber das hat man wohl bei allen Laufjacken mit Kapuze. Zur Not kann man sie in sich einrollen, ein extra Fach im Kragen ist aber nicht vorgesehen.
Als störend empfinde ich übrigens auch das ewige Baumeln der Rissverschlusskordel, die einem mit dem Plastikteil ständig auf Kinn und Mund klopft wenn man die Jacke bis oben hin schließt.

La Sportiva Hail Jacket beim DKV-Urban Trail 2015

Die Ventilation funktioniert bei der Hail Jacket recht gut. Das Material ist atmungsaktiv und die Jacke verfügt zusätzlich über eine einfache, abgedeckte Unterarmbelüftung. Das Körperklima ist auch bei strömendem Dauerregen noch einigermaßen angenehm und die Jacke klebt nicht wie ein nasser Müllsack auf der Haut. So bleibt man unter der Jacke über längeren Zeitraum trocken und warm.

Die Jacke passt komplett in die integrierte Tasche Gerade mal 182 Gramm bei Grösse L Die Brusttasche dient gleichzeitig als Packtasche
Kapuze mit biegsamen Regenschild Unterarmbelüftung innen Unterarmbelüftung aussen

Sehr praktisch ist die integrierte Brusttasche, welche zusätzlich als Packtasche für die Jacke dient. Auf links gedreht verschwindet die Hail Jacket komplett in der sehr kompakten Tasche. Diese verfügt außerdem über einen schicken Logo Print und eine kleine Schleife zum Aufhängen.

Bei einer Körpergröße von 1,90 m und schlanken 75 kg  passt die Hail Jacket in L übrigens perfekt.

Fazit

Die Hail Jacket von La Sportiva ist eine minimalistische, aber funktionale und dazu schicke Regenjacke, welche man mit gerade mal 178 Gramm bei längeren Läufen in unbeständigem Wetter immer dabei haben kann. Gewicht und Packmaß sind wirklich klasse und trotzdem ist die Jacke absolut Wetterfest. Abgesehen von den kleineren Beanstandungen, ist die Hail Jacket schon eine erstklassige Laufjacke, und für Läufer die gerne leichtgewichtig unterwegs sind, absolut eine Empfehlung wert.

Erhältlich ist die La Sportiva Hail Jacket unter anderem bei den Bergfreunden für 199,95 Euro.

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