Julbo Dust Zebra Sonnenbrille im Test

16. Juni 2015 von  
Abgelegt unter Ausrüstung, Featured, Running & Trailrunning

Seit längerem war ich schon auf der Suche nach einer passenden Brille zum Laufen bzw. Trailrunning, welche meine Augen nicht nur vor Sonne, sondern auch vor kleinen Ästen oder Sträuchern in unwegsamen Waldgelände schützen sollte. Mit der Dust Zebra Sonnenbrille von Julbo haben die Bergfreunde mir einen, unter Trailläufern sehr beliebten, Augenschutz zum Testen zur Verfügung gestellt.

Julbo Dust Zebra

Geliefert wird die Julbo Dust Zebra in einer schicken Hartschale, die allerdings recht groß ausfällt und die Brille somit viel Spielraum im Innern hat. Zusätzlich kommt die Dust mit einem Schutzbeutel, so dass sie auch bei viel Bewegung in der Hartschale nicht verkratzen sollte. Außerdem kann man sie somit auch mal ohne die voluminöse Schale im Rucksack mitführen.

Die Julbo Zebra Gläser sind photochromatisch, also selbsttönend. Je nach Lichtstärke dunkeln die Gläser von selbst ein oder hellen wieder auf, und decken so die Filterkategorien 2 (57 – 82% Tönung, normaler Blendschutz für Sommertage in Mitteleuropa) bis 4 (92 – 97% Tönung, für Hochgebirge und Gletscher) ab. Die Dust Zebra deckt somit einen breiten Bereich ab und eignet sich besonders für Trailrunner (oder auch Mountainbiker), bei denen die Streckenführung oftmals zwischen recht schattigem Wald und offenem sonnigen Gelände hin und her wechselt. Vom Effekt selbst (die Reaktivität beträgt laut Julbo etwa 22 – 28 Sekunden) bekommt man in der Praxis quasi nichts mit, man merkt aber, dass die Tönung unter allen Lichtverhältnissen immer optimal ist.

Julbo Dust Zebra

Zusätzlich zur photochromatischen Eigenschaft, verfügen die Gläser zudem über einen Antibeschlagschutz (Innenseite) und sind wasser- und schmutzabweisend (Außenseite). Beides funktioniert gut, allerdings lässt die aufgeraute Beschichtung an der Innenseite sich nur sehr schlecht reinigen. Sind die Gläser vom Schweiß verschmiert, reicht es nicht diese einfach am Funktionsshirt sauber wischen zu wollen. Man benötigt schon ein feuchtes Tuch oder fließend Wasser, um wieder einen klaren Durchblick zu bekommen. Das ist bei Wettkämpfen natürlich sehr hinderlich und ärgerlich.

Der Randlose untere Bereich der Brille, sowie die spezielle Form der Gläser, sorgen für ein breites Sichtfeld und eine gute Belüftung.

Julbo Dust Zebra Julbo Dust Zebra Julbo Dust Zebra

Die Passform der Dust ist hervorragend. Die Brille sitzt dank weichem Grip Nose Nasensteg, flexiblen Bügel und Grip Tech Material am Bügelende, bombenfest und trotzdem sehr angenehm. Ob die Sonnenbrille nun auf der Nase oder auf dem Kopf sitzt, selbst bei den wildesten Downhills verrutscht da nichts. Dabei ist die Dust so leicht, dass man sie glatt vergisst wenn man sie nicht auf der Nase trägt, und gelegentlich mal an den Kopf fassen muss um nach zuschauen ob sie noch da ist.

Fazit

Die Julbo Dust ist, aus meiner Sicht, in der Zebra Ausführung eine hervorragende Sonnenbrille für Trailläufer. Sie sitzt in jeder Lage fest am Kopf ohne zu drücken. Die photochromatischen Gläser funktionieren sehr gut. Besser wäre es wenn der Schutzfaktor bis 0 herunter reichen würde. Ob das allerdings bei einer selbsttönenden Brille, die bis zur Filterkategorie 4 noch reicht, überhaupt möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Sollte der Wald dann doch mal zu schattig sein, kann man die Dust immer noch bequem und sicher auf dem Kopf tragen, ohne befürchten zu müssen, dass man sie beim ersten Downhill verliert.
Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die Beschichtung an der Innenseite. Hat sich hier erst mal der Schweiß festgesetzt (und ich schwitze wirklich viel), so bekommt man die Gläser ohne Wasser nur sehr schwer wieder ordentlich sauber.

Anzumerken sei noch, dass die Dust mit ihren Zebra Gläsern nicht zum Autofahren geeignet ist. Ab einer Tönung von 90% sind die Gläser zu dunkel für den Straßenverkehr.

Erhältlich ist die Julbo Dust Zebra für knapp 135 Euro unter anderem im Shop der Bergfreunde. Alternativ gibt es das Dust Modell auch noch in der Zebra Light Version (Schutzklasse 1 – 3) oder etwas günstiger in der Spectron 3 Version (ohne selbsttönende Eigenschaft) für knapp 80 Euro.

Garmin fenix 3 GPS-Multisportuhr im Test

Als Garmin Anfang des Jahres die dritte Generation der GPS-Multisportuhr fenix vorgestellt hat, war für mich schon auf den ersten Blick klar, dass dem Navigationsspezialisten wieder mal ein großer Wurf gelungen ist. Die fenix 3 kommt für mich, nach den technischen Eigenschaften und Funktionen, schon sehr nah an die eierlegende Wollmilchsau heran. Leider waren wohl auch eine Menge anderer Sportler dieser Meinung, so dass es äußerst schwierig war zum Marktstart, geschweige denn davor, an ein Exemplar der neuen Garmin Uhr zu kommen. Weder über den Handel, noch über Garmin selbst. Mitte April ist nun doch endlich ein Exemplar der Saphir Edition bei mir eingetroffen.

Garmin fenix 3

Lieferumfang

Die fenix 3 kommt in drei verschiedenen Versionen, jeweils ohne oder mit Herzfrequenz Brustgurt (Performer Bundle). Die einfache Version gibt es in zwei Farbvarianten, entweder in Grau mit schwarzem Armband, oder in Silber mit rotem Armband. Dann gibt es noch die Saphir Edition in Grau mit Saphirglas, Uhrenarmband aus Edelstahl und zusätzlichem schwarzen Elastomerarmband. Ich habe mich aus optischen Gründen (komplett dunkel ohne Farbakzent) und wegen dem widerstandsfähigerem Glas, für letztere entschieden.

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Spahir Edition fällt recht üppig aus. Zusätzlich zum edlen Edelstahlarmband, wird auch gleich noch ein Kunststoffarmband (wohl das gleiche wie bei der einfachen Version) inklusive Werkzeug zum Wechseln der Armbänder, mitgeliefert. Zur USB Ladeklemme gibt es das passende Ladegerät mit unterschiedlichen Steckdosenadaptern.

Im Performer Bundle ist außerdem der HRM-Run Herzfrequenz-Brustgurt dabei. Dieser wurde offensichtlich nochmal überarbeitet, wie man weiter unten im direkten Vergleich mit dem HRM-Run Brustgurt meines Forerunners 620 sehen kann.

Funktionen und Praxis

Die fenix 3 ist eine Multisport GPS Uhr mit Smartwatch Funktionen. Einen detaillierten Überblick über quasi sämtliche Funktionen gibt es wie immer bei DC Rainmaker (englisch) und bereits in zahlreichen Sport und Outdoor Blogs. Ich möchte hier lediglich auf die Funktionen eingehen, die bei mir auch regelmäßig zum Einsatz kommen, und weshalb ich mich für die neue fenix entschieden habe.

Haupteinsatzzweck der fenix 3 ist natürlich die Aufzeichnung meiner Trainingseinheiten und Wettkämpfe beim Laufen bzw. Trailrunning. Hierzu bietet die Uhr zahlreiche Profile (von Garmin etwas verwirrend „Apps“ genannt) für unterschiedlichste Sportarten, welche man komplett auf seine eigene Bedürfnisse personalisieren kann. Man kann auch vorhandene Profile ausblenden (bei mir z.B. die Profile für Wintersport) oder eigene Profile erstellen. Zum Laufen nutze ich überwiegend die vorinstallierten Profile „Laufen“, „Indoor Laufen“ und „Trail Run“, und habe mir zusätzlich noch die Profile „Wettkampf“ (nur die wichtigsten Datenfelder auf einer Seite) und „Intervall Training“ (Auto Lap nur manuell) erstellt. Die eigenen Profile sind schon ein enormer Vorteil im Gegensatz zu meinem Forerunner 620, der nur über 3 vorinstallierte Profile verfügt.
Auf nicht weniger als 10 Trainingsseiten können pro Profil jeweils bis zu 4 Datenfelder eingeblendet werden. Zusätzlich gibt es nochmals eine Seite für die Kartendarstellung, eine für den Virtual Partner, sowie die Laufeffizienz. Aus dem Connect IQ Store können zudem spezielle Datenfelder eingefügt werden. Ganz interessant sind hier z.B. die Datenfelder für die grafische Darstellung von Herzfrequenz und Höhenprofil.

Aktivitäten Abgeschlossene Aktivitäten Aktivität - Karte

Sehr praktisch sind auch die Navigation Funktionen. Es kommt öfter mal vor, dass ich mir eine neue Strecke zum Trailrunning aussuche und mir diese dann als Karte auf Papier ausdrucke. Mit der fenix 3 kann ich mir nun die Strecke direkt auf der Uhr anzeigen und mich navigieren lassen, ohne dabei eine Papierkarte oder das Smartphone aus der Tasche hervorholen zu müssen. Die Kartendarstellung auf der fenix 3 ist allerdings sehr rudimentär, man sieht eigentlich nur den Track sowie die bereits zurückgelegte Stecke. Die Navigation erfolgt durch einfache Hinweise, wenn man von dem vorgegebenen Track abweicht. Diese einfache Navigation reicht aber in der Regel aus, um sich auf dem Trail zurecht zu finden.
Das Erstellen einer eigenen Strecke über Garmin Connect finde ich allerdings recht umständlich. Ich nutze zum Erstellen meiner Routen nämlich das topografische Material des Luxemburger Geoportals, da dieses wirklich sehr detailreich ist. Hier kann man die selbst erstellten Tracks dann ganz einfach als KML oder GPX exportieren. Der Import in Garmin Connect ist hingegen sehr umständlich, da die Strecken als Aktivität importiert und dann erst als Strecken gespeichert werden können, ehe man sie schließlich auf die Uhr überträgt. Problem beim Importieren von Aktivitäten: die GPX Datei muss auch zu jedem Wegpunkt einen Zeitstempel enthalten, welcher beim Export auf dem Geoportal natürlich nicht hinzugefügt wird. Ein direktes Kopieren der GPX Datei auf den internen Speicher der Uhr ist leider nicht möglich, da Strecken als .fit Datei abgelegt werden. Allerdings kann man über Garmins Basecamp Software diverse Formate (z.B. GPX oder KML) importieren und diese dann über USB an die fenix 3 senden.

Schrittzähler Benachrichtigungen Benachrichtigungen - Detail

Mittlerweile schiebe ich auch gelegentlich ein Schwimmtraining zwischen meine Läufe. Hier kann die fenix 3 ganz groß gegenüber der reinen Laufuhr Forerunner 620 auftrumpfen, da diese zum einen bis zu 10 ATM Wasserdicht ist (geeignet zum Baden, Schwimmen und Schnorcheln) und zum anderen die entsprechenden Schwimmfunktionen (Bahnen, Distanz, Anzahl der Züge, Schwimmstilidentifizierung, …) zur Verfügung stellt. Ich muss gestehen, dass ich kein überragender Schwimmer bin, und ich beim Kraulschwimmen über mehr als eine Bahn vermutlich absaufen würde. Meine Technik beim Brustschwimmen ist wohl auch nicht immer sehr sauber, so kommt es vor, dass die fenix 3 bei meinen 500 m Intervallen im 50 m Becken fast immer 1-2 Bahnen mehr erfasst hat. Zum Glück kann man die Bahnen und die daraus errechnete Gesamtdistanz später in Garmin Connect korrigieren.

Mir hat Garmins Activity Tracker vivofit schon sehr zugesagt, allerdings fand ich es etwas nervig zusätzlich zur Forerunner Uhr auch noch ein Activity Tracker Armband zu tragen. Wie schön, dass diese Funktion nun auch in die neue fenix integriert wurde. Sicherlich ist so ein Schrittzähler für einen ambitionierten Sportler eher eine Spielerei, trotzdem finde ich es durchaus interessant zu sehen wie wenig ich mich doch an einem Sport freien Bürotag bewege. Die fenix 3 zählt recht zuverlässig fast jeden Schritt, und erinnert einen, falls erwünscht, sich nach längerer Inaktivität zu bewegen.
Von Garmins aktuellen Wearables wurde ebenfalls die Schlafüberwachung übernommen. Ich nutze diese allerdings nicht, da ich die Uhr über Nacht immer ablege. Interessant ist aber zu sehen, dass die fenix 3 die Schlafzeit automatisch ermittelt (vom Ablegen bis zum erneuten Anlegen), und auf Garmin Connect überträgt.

Als Technik- und Informationsjunkie finde ich die Smartwatch Funktionalitäten der fenix 3 natürlich sehr spannend. Diese beschränken sich allerdings auf Notifications und recht einfache Apps aus Garmins Connect IQ Store. Außerdem kann man zwischen verschiedenen digitalen und analogen Watch Faces wählen. Insgesamt sind die Smartwatch Funktionalitäten recht überschaubar, funktionieren bei mir dafür aber derzeit zuverlässig. Man darf die fenix 3 natürlich nicht als Smart Watch mit Sport Funktionen sehen (wie etwa die Apple Watch), sondern ganz klar als Multisport GPS Uhr mit Smart Watch Funktionen.

USB Ladeklemme Garmin fenix 3 mit USB Ladeklemme Garmin fenix 3 mit USB Ladeklemme

Noch kurz ein paar Worte zum Akku. Garmin bewirbt die fenix 3 mit einer Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden im UltraTrac-Modus, bis zu 20 Stunden im Trainingsmodus, und bis zu 6 Wochen im Uhrmodus. Bei mir hält der Akku etwa knapp eine Woche bei folgendem Profil: Bluetooth und WLAN permanent eingeschaltet, ständige Verbindung mit dem Smartphone für  Benachrichtigungen, Activity Tracker, etwa 3-4 Läufe à 10 km inkl. Pulsgurt pro Woche. Die GPS Aufzeichnung ist bei mir auf „intelligent“ eingestellt, so werden bei einem einfachen 10 km Lauf in knapp einer Stunde gerade mal 7 – 8% an Akkukapazität aufgebraucht. Mit dieser Akkuleistung kann man durchaus zufrieden sein.

Bugs und Probleme

Wie (leider) so oft bei brandneuen Garmin Produkten, wird die Begeisterung auch bei der fenix 3 gelegentlich doch durch diverse Bugs etwas getrübt. Was bei mir mehr oder weniger regelmäßig nervt (Firmware Version 3.30):

  • Bluetooth Verbindungsprobleme – Entfernt man sich zu weit vom Smartphone, wird die BT Verbindung unterbrochen. Nähert man sich dem Smartphone wieder, so wird die Verbindung erneut automatisch hergestellt. Gelegentlich klappt dieser Verbindungsaufbau aber nicht mehr, und ich muss die Connect App auf dem Smartphone neu starten (ganz selten muss die Uhr neu gestartet werden). Dafür ist die BT Reichweite aber hervorragend.
  • Neustart bei Navigation – Bei zwei Einsätzen der Navigationsfunktion hat die fenix 3 nach ca. 1 Minuten einen Neustart vollzogen. Das ist wirklich ärgerlich, da man abwarten muss bis die Uhr wieder einsatzbereit ist, und die Aktivität manuell wieder starten. Im Anschluss an den Neustart ist die Navigation allerdings problemlos durch gelaufen.
  • „Vergessen“ von Einstellungen – Meine fenix 3 vergisst gelegentlich, dass ich z.B. keine Warntöne bei BT Verbindungsaufbau bzw. -abbau erhalten möchte. Ein erneutes Abwählen der Warntöne in den Einstellung „frischt das Gedächnis“ der Uhr wieder auf.
  • Notifications – Ich habe den Eindruck, dass die fenix 3 hier recht planlos die Benachrichtigungen des Smartphones weiter gibt. Mal bekomme ich einen Hinweis auf eine neue Email, mal nicht. Hingegen erhalte ich auf der fenix 3 jedes mal einen Hinweis wenn eine (iOS) App aktualisiert wurde, obwohl ich dies auf dem Smartphone deaktiviert habe.
  • Bestzeiten – Leider übernimmt die fenix 3 nicht die Bestzeiten aus Garmin Connect, sondern fängt beim Erstellen quasi wieder bei Null an. Das ist aber wohl ein generelles Problem, das ich so auch schon bei meinem Forerunner 620 hatte. Dabei sollte es doch nicht all zu schwer sein, die Bestzeiten aus Garmin Connect bei einem Wechsel der Uhr, auf das neue Gerät zu übertragen.

All diese Probleme schränken mich im Alltag allerdings recht wenig ein, und es ist davon auszugehen, dass Garmin demnächst mit weiteren Firmware Updates ausbessern wird. So kenne ich es jedenfalls bisher von vielen neuen Garmin Geräten.

Einige Nutzer der fenix 3 beklagen sich im deutschen Garmin Forum über ungenaue Track Aufzeichnungen. Ich selbst konnte dies bei meinem Exemplar nicht feststellen, die fenix 3 ist bisher genau so präzise wie mein Forerunner 620. Allerdings gab es wohl in der Tat bei einer Serie von Uhren Hardware Probleme, wie Garmin nun selbst eingeräumt hat. Diese können natürlich über den Kundenservice kostenlos umgetauscht werden.

Vergleich mit dem Garmin Forerunner 620

Nachfolgend möchte ich noch kurz auf den Vergleich meines Forerunners 620 mit der fenix 3 eingehen. Rein äußerlich trägt die fenix 3 nur unwesentlich dicker auf als der sehr schlanke Forerunner 620. Beim Gewicht bringt die fenix allerdings fast das doppelte auf die Waage, wobei sie sich aber immer noch sehr angenehm trägt. Trägt man die fenix allerdings mit dem Metallarmband, sieht das schon anders aus. Die fenix wiegt dann mehr als das 4-fache (186 g gegenüber 44 g des Forerunners). Das Display löst bei der fenix 3 etwas höher auf, ist bei beiden aber sehr gut ablesbar.

Garmin Forerunner 620 vs. fenix 3 Garmin Forerunner 620 vs. fenix 3

Vom Funktionsumfang her ist der Forerunner 620 im Prinzip komplett in die fenix 3 integriert. Sämtliche spezifischen Lauffunktionen wie Laufdynamik, V0₂max-Schätzung, Erholungsratgeber oder Virtual Partner, findet man auch in der fenix 3 wieder. Darüber hinaus verfügt die fenix 3, gegenüber der reinen Laufuhr, aber noch über jede Menge weitere Funktionen, wie weiter oben schon ausführlich beschrieben.

HRM-Run Brustgurt - Alt (u) vs. Neu (o) HRM-Run Brustgurt - Alt (u) vs. Neu (o)

Der fenix 3 liegt eine neue Version des HRM-Run Brustgurtes bei. Im direkten Vergleich mit dem alten Gurt, welcher mit dem Forerunner 620 geliefert wurde, erkennt man auf den Fotos deutlich die Unterschiede im Aufbau. Hinsichtlich der Messgenauigkeit konnte ich jetzt keine großen Abweichungen feststellen. Der neue Gurt trägt sich dagegen wesentlich angenehmer, jedenfalls kann ich mich nun nicht mehr über Scheuerstellen am Brustbein beklagen.

Fazit

Wie schon eingangs erwähnt, ist die fenix 3 schon ganz nah an meiner Vorstellung der eierlegenden Wollmilchsau unter den Multisport GPS Uhren dran. Der Funktionsumfang ist einfach erstklassig, das Design  alltagstauglich, und die Uhr überaus robust. Ich konnte, trotz anfänglicher Befürchtungen und Einsatz in rauer Umgebung, bisher noch keinen einzigen Kratzer am Glas oder der Lünette aus Edelstahl feststellen. Ganz besonders schätze ich an der fenix 3 die personalisierbaren Profile. So kann ich die Uhr für jede Sportart auf meine persönlichen Vorlieben einstellen.
Wer neben dem Laufen gelegentlich noch andere Sportarten ausübt, wie etwa Schwimmen, Radfahren oder Wandern, für den ist die fenix 3 wie geschaffen. Eine Alternative von Garmin wäre noch der Forerunner 920XT oder die brandneue Epix, welche quasi die gleichen Funktionen bieten, aber bei weitem nicht das elegante, alltagstaugliche Gehäuse bieten wie die fenix 3.

Mit Preisen zwischen 449 und 599 Euro, ist die fenix 3 sicherlich kein Schnäppchen, gemessen am Funktionsumfang aber jeden Cent wert. Von mir gibt es deshalb, auch trotz noch einiger kleiner Bugs, eine klare Kaufempfehlung!

Erhältlich ist die fenix 3 unter anderem bei den Bergfreunden oder je nach Anbieter schon etwas günstiger im Garmin Shop auf Amazon.de.

La Sportiva Hail Jacket im Test

Komplett wasserdicht und trotzdem atmungsaktiv? Und das bei extrem geringem Gewicht? Das klingt nach einer perfekten Laufjacke. Diese Eigenschaften verspricht der italienische Hersteller La Sportiva mit seiner neuen zweilagigen Hail Jacket für Herren und Damen. Davon mussten wir uns natürlich selbst überzeugen, das wechselhafte Luxemburgische Wetter bietet hierzu schließlich die idealen Bedingungen.

La Sportiva

Die Hail Jacket wiegt laut La Sportiva gerade mal 178 Gramm in Größe L (meine Waage sagt 182 Gramm) und ist mit einer Wassersäule von 20.000 mm komplett Wasserdicht. Das elastische HDS05 Material (100% Nylon) ist dazu thermoverschweißt. Die Reißverschlüsse sind natürlich auch Wasserfest. Die integrierte Kapuze hat keine Verstellmöglichkeit, verfügt aber über elastische Elemente welche sie sicher am Kopf hält. Mich stört die Kapuze beim Laufen nur etwas wenn man sie nicht auf hat. Man hat das Gefühl, dass sie immer irgendwie zu einer Seite hängt. Aber das hat man wohl bei allen Laufjacken mit Kapuze. Zur Not kann man sie in sich einrollen, ein extra Fach im Kragen ist aber nicht vorgesehen.
Als störend empfinde ich übrigens auch das ewige Baumeln der Rissverschlusskordel, die einem mit dem Plastikteil ständig auf Kinn und Mund klopft wenn man die Jacke bis oben hin schließt.

La Sportiva Hail Jacket beim DKV-Urban Trail 2015

Die Ventilation funktioniert bei der Hail Jacket recht gut. Das Material ist atmungsaktiv und die Jacke verfügt zusätzlich über eine einfache, abgedeckte Unterarmbelüftung. Das Körperklima ist auch bei strömendem Dauerregen noch einigermaßen angenehm und die Jacke klebt nicht wie ein nasser Müllsack auf der Haut. So bleibt man unter der Jacke über längeren Zeitraum trocken und warm.

Die Jacke passt komplett in die integrierte Tasche Gerade mal 182 Gramm bei Grösse L Die Brusttasche dient gleichzeitig als Packtasche
Kapuze mit biegsamen Regenschild Unterarmbelüftung innen Unterarmbelüftung aussen

Sehr praktisch ist die integrierte Brusttasche, welche zusätzlich als Packtasche für die Jacke dient. Auf links gedreht verschwindet die Hail Jacket komplett in der sehr kompakten Tasche. Diese verfügt außerdem über einen schicken Logo Print und eine kleine Schleife zum Aufhängen.

Bei einer Körpergröße von 1,90 m und schlanken 75 kg  passt die Hail Jacket in L übrigens perfekt.

Fazit

Die Hail Jacket von La Sportiva ist eine minimalistische, aber funktionale und dazu schicke Regenjacke, welche man mit gerade mal 178 Gramm bei längeren Läufen in unbeständigem Wetter immer dabei haben kann. Gewicht und Packmaß sind wirklich klasse und trotzdem ist die Jacke absolut Wetterfest. Abgesehen von den kleineren Beanstandungen, ist die Hail Jacket schon eine erstklassige Laufjacke, und für Läufer die gerne leichtgewichtig unterwegs sind, absolut eine Empfehlung wert.

Erhältlich ist die La Sportiva Hail Jacket unter anderem bei den Bergfreunden für 199,95 Euro.

Leatherman CHARGE AL Multitool im Test

24. April 2015 von  
Abgelegt unter Ausrüstung, Featured

Als Wölfling bei den Pfadfindern, gehörte früher ein Taschenmesser zur Standartausrüstung. Bei uns war das in der Regel entweder ein einfaches und günstiges Opinel Messer, oder ein klassisches und vielseitiges Schweizer Offiziersmesser. Man war schon mächtig stolz auf sein Werkzeug als kleiner Junge, auch wenn man es allenfalls mal brauchte um einen dünnen Ast ab zu sägen und sich einen Spieß zum Würstchen Grillen am Lagerfeuer zu schnitzen.

Heutzutage sind die Anforderungen an ein kompaktes Werkzeug als Leiter einer Pfadfindergruppe schon anspruchsvoller. Da muss mal der Anschluss des Kochers an die Gasflasche geschraubt, ein Draht durchtrennt und ab isoliert, oder auch mal eine Bierflasche geöffnet werden. Hier darf dann ein sogenanntes Multitool ran. Bekanntester Vertreter dieser handlichen Werkzeuggattung ist sicherlich der amerikanische Hersteller Leatherman. Kürzlich hat der deutsche Leatherman Shop uns das Leatherman CHARGE AL Multitool zum Testen zur Verfügung gestellt.

Leatherman CHARGE AL Multitool

Das Leatherman Multitool wurde zwischen 1975 und 1980 vom US-amerikanischen Ingenieur Tim Leatherman entwickelt und wird in der von ihm 1983 gegründeten gleichnamigen Firma in Portland (USA) hergestellt. In Deutschland werden die Multitools seit 2011 von dem Taschenlampenhersteller Zweibrüder Optoelectronics (Hersteller der LED Lenser Lampen, welche wir hier im Blog auch schon mal vorgestellt haben) vertrieben.

Das CHARGE AL gehört zu den größeren Multitools im Sortiment von Leatherman. Insgesamt beherbergt es 17 Werkzeuge. Im Lieferumfang sind neben einem Lederholster, einer abnehmbaren Anhängeöse und einem Befestigungsclip, auch ein Bit Kit mit 8 verschiedenen doppelseitigen Bits dabei.

Leatherman CHARGE AL Multitool Holster Holster

Die Werkzeuge im Überblick :

  • Messer
  • Wellenschliffmesser
  • 8 Zoll / 19 cm Lineal
  • Abisolierklinge
  • Diamantbeschichtete Feile
  • Dosenöffner
  • Drahtschneider
  • Großer Bithalter und kleiner Bithalter
  • Hartdrahtschneider
  • Holz-/Metallfeile
  • Diverse Bits
  • Kapselheber
  • Mittlerer Schraubendreher
  • Normale Zange
  • Säge
  • Schere
  • Spitzzange

Das CHARGE Multitool gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die hier getestete AL Version verfügt über Griffschalen aus harteloxiertem Aluminium. Bei der ALX Version (auch erhältlich in Mattschwarz) wurde die Schere des CHARGE AL durch eine kraftvolle Aufreißklinge am Ende des Wellenschliffmessers ersetzt. Das CHARGE TTi verfügt, im Gegensatz zur AL und ALX Version, über Griffschalen aus extrem robustem Titan. Und zuletzt hält Leatherman für Sammler noch die edle TTi GOLD Absolut Limited Edition bereit.

Zange und diverse Werkzeuge Feile, Messer, Säge und Wellenschliffmesser Messer aus 154CM-Edelstahl und einer Klingenlänge von 7,37 cm

Das CHARGE macht einen sehr robusten Eindruck, liegt mit 235 Gramm satt in der Hand, und alles funktioniert ohne zu klemmen, zu wackeln oder sich zu verbiegen. Im Gegensatz zu meinem eher leichtgewichtigem Leatherman Skeletool (140 Gramm), kann man beim CHARGE auch schon mal beherzter die Zange zudrücken, ohne sich gleich die Hand wund zu quetschen. Auch die kompakte Schere lässt sich leicht bedienen, ist scharf und arbeitet sehr präzise.

Besonders praktisch beim CHARGE Multitool ist die Einhandbedienung der Messerklinge bzw. des Wellenschliffmessers. Mit dem Daumen können die Klingen einfach aus geklappt werden und werden automatisch arretiert. Zum Einklappen betätigt man mit dem Daumen die Sicherung und drückt die Klinge mit dem Zeigefinger wieder zurück. Das Clip-Point-Messer besteht aus 154CM Edelstahl und ist mit seiner Klingenlänge von 7,37 cm vielseitig einsetzbar.

Alle Werkzeuge (bis auf die Zange natürlich) verfügen über eine stabile Arretierung, welche sich auch wieder sehr einfach lösen lässt. Ein sicheres Arbeiten ist somit garantiert.

Einhandbedienung zum Öffnen der Klingen Klingenlänge: 7,37 cm Einhandbedienung zum Schliessen der Klingen

Das mitgelieferte Holster aus Leder bietet zusätzlich noch 3 Nylontaschen (2 an den Seiten, 1 hinten), so dass der Bit-Halter mit den zusätzlichen Bits auch mitgeführt werden kann. Das Leder ist noch etwas steif, wird mit der Zeit aber sicherlich etwas geschmeidiger, so dass das CHARGE einfacher hinein gleiten kann. Zusammen mit dem Bit-Halter wird es aber schon recht eng im Holster.

Fazit

Das Leatherman CHARGE AL Multitool ist sperrig und mit 235 Gramm auch recht schwer, also nichts für leichtes Wander- oder Trekkinggepäck. Beim Camping kann es dafür aber schon mal einen kleinen Werkzeugkasten ersetzen, und eignet sich auch zum Einsatz bei der Vielfalt unserer Pfadfinderaktivitäten. An Werkzeugen vermisse ich beim CHARGE eigentlich nichts wirklich. Die Verarbeitung ist überragend. Kein Wunder also, dass Leatherman dem Kunden 25 Jahre Garantie auf seine Multitools bietet. Bei dieser voraussichtlichen Lebensdauer sind die 179,00 Euro für das CHARGE AL dann auch durchaus angemessen.

Alle CHARGE Versionen, sowie andere Multitools und Zubehör von Leatherman gibt es unter leatherman-shop.de.

Gewinnspiel

Der Leatherman Shop hat uns zusätzlich zum Testmuster auch noch ein nagelneues CHARGE AL Multitool zum Verlosen zur Verfügung gestellt!

Mitmachen ist ganz einfach, nutzt das nachfolgende Raflecopter Formular um eine oder mehrere Gewinnchancen zu erhalten:

a Rafflecopter giveaway

Teilnahmeschluss ist der 01.05.2015 um 23:59 Uhr. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt hier im Blog und per E-Mail.

Viel Glück!

Gewinner

Der Gewinner steht fest: Michael B.

Herzlichen Glückwunsch! Bitte lass mir noch deine Lieferadresse per Email zukommen, dann kannst du dich bald über dein neues Multitool freuen :)

MAGIX Fastcut – Die Videobearbeitung optimiert für Action Cams

25. Februar 2015 von  
Abgelegt unter Foto & Video

MAGIX hat kürzlich eine neue Videobearbeitungssoftware vorgestellt, welche sich insbesondere an Nutzer von Action Cams richtet. Mit MAGIX Fastcut schneidet man in nur wenigen Minuten sein Videomaterial über beeindruckende Action-Vorlagen automatisch auf den Takt der Musik. Wie einfach das geht konnten wir, Dank einer von MAGIX zur Verfügung gestellten Lizenz, selbst testen.

MAGIX Fastcut

Wer kennt das nicht? Auf der Festplatte schlummern unzählige Videodateien vom letzten Mountainbike Ausritt, dem Surf Urlaub, oder der Skiabfahrt dahin, und man ist entweder zu faul oder hat einfach keine Zeit die Aufnahmen zu einem kurzen Erinnerungsfilm zusammen zu schneiden. MAGIX will dem entgegen wirken und bietet mit dem Schnittprogramm Fastcut eine vollautomatische Lösung zum Erstellen cooler Clips. Dabei ist Fastcut, Dank Action-Vorlagen und Auto-Bildverbesserungen, speziell auf Filmmaterial von Action Cams ausgelegt.

Systemvoraussetzung zum Arbeiten mit MAGIX Fastcut ist ein 64-Bit Windows 7 oder 8 Rechner mit (minimal) 2 GHz Multikernprozessor  und 4 GB RAM. Bei mir kam ein knapp 4 Jahre alter Dell XPS Laptop zum Einsatz, mit Intel Core i7 (Vierkernprozessor) mit 2 GHz, 8 GB RAM, und einer SSD Festplatte. Damit ließ sich das HD Material (auch große Dateien) problemlos ruckelfrei bearbeiten. Als Rohmaterial wurden Aufnahmen der Ultrasport UmovE HD60 (Full HD mit 30fps) sowie meiner GoPro HERO3 (HD mit 50fps) verwendet.

Videos importieren

Der Import der Videodateien gestaltet sich sehr einfach. Entweder arbeitet man direkt über USB mit dem Originalmaterial von der Speicherkarte der Kamera, oder man wählt das Kopieren auf die Festplatte. Letzteres ist aus Performance Gründen anzuraten, insbesondere wenn man über eine schnelle SSD Festplatte verfügt.

Anschließend wählt man eine Schnittvorlage aus. Allerdings stehen bisher nur 5 15 verschiedene Vorlagen zur Verfügung, diese können aber jeweils in Längen von 30 bis zu 180 Sekunden gewählt werden.  Die Schnittvorlagen unterscheiden sich überwiegend in der Musik, aber auch im Schnitt (mal schnell und hart, mal etwas länger mit weichem Übergang). Dabei wird die Musik, je nach gewählter Länge des Clips, nicht einfach ausgeblendet, sondern beginnt und endet auch immer eindrucksvoll.
Auf Amazon wird übrigens noch eine Special Edition von Fastcut angeboten, welche 15 zusätzliche Songs enthält. MAGIX wartet wohl zudem noch das erste Kundenfeedback ab, um zu sehen welche Vorlagen am besten ankommen, und wird dann später in dieser Richtung neue Inhalte entwickeln.

Vorlage auswählen

Nachdem man die Schnittvorlage ausgewählt hat, erstellt das Programm auch schon vollautomatisch einen fertig auf die Musik abgestimmten Clip in der gewünschten Länge. Die Auswahl der importierten Videodateien für die einzelnen Szenen, erfolgt dabei wohl recht zufällig. Die Szenen können aber im nächsten Schritt individuell angepasst werden indem man die Videoclips austauscht, oder einen anderen Ausschnitt aus dem Video wählt. Letzteres geschieht über einfaches Verschieben eines Reglers auf der Zeitschiene des Clips.

Einfache Bearbeitung der einzelnen Ausschnitte

Für den Feinschliff stellt MAGIX in Fastcut noch diverse Tools zur Verfügung, wie Bildstabilisierung, Verzerrungskorrektur für Action-Cams, Audiofilter zum Entfernen von Windgeräuschen, sowie diverse Videoeffekte. Titel und Texte können ebenso eingefügt werden, Bilddateien dagegen leider nicht. Um das Logo des Freiluft Blogs einzufügen (siehe nachfolgendes Video), musste ich den Clip deshalb zuvor erst in einem anderen Videobearbeitungsprogramm, in meinem Fall MAGIX Video Deluxe, vorbereiten.
Wer mag kann schließlich noch in den manuellen Modus umschalten und selbst schneiden. Dieser Schritt ist allerdings nicht mehr umkehrbar.

Das Endresultat sieht dann so aus (gefilmt mit der Ultrasport UmovE HD60 in Full HD mit 30fps):

Oder so (gefilmt mit der GoPro HERO3 in HD mit 50fps):

Wie man im Icekarting Video sieht kann die Bildstabilisierung keine Wunder bewirken, aber das Ausgangsmaterial war auch richtig schwierig. Insgesamt ist das Resultat aber durchaus ansehnlich und macht, Dank der guten Musikauswahl in den Vorlagen, echt Laune.

Fazit

Für ungeübte Cutter ist Fastcut ein echter Segen. Mit dem einfach zu bedienenden Videobearbeitungsprogramm kann man die Clips seiner Action Cam endlich zu vorzeigbaren Videos zusammen schneiden (lassen), ohne sich vorher in die komplexe Schnitttechnik einarbeiten zu müssen. Für den Feinschliff stehen, insbesondere für Filmmaterial von Actionkameras, einige sinnvolle Funktionen zur Bild- und Tonverbesserungen zur Verfügen. Und wer mag, kann immer noch selbst Hand am Schnitt anlegen.
Die mitgelieferten Vorlagen sind wirklich von sehr guter Qualität, aber leider auf Dauer wohl zu wenig. Nach dem 5. Clip kann das dann doch recht schnell langweilig werden. Ich hoffe MAGIX liefert hier bald neue Vorlagen (kostenlos) nach, dann sollte man auch länger Spaß an der Software haben.

Derzeit ist Fastcut zum Einführungspreis von 49,99 Euro (regulär 69,99 Euro) direkt über die Webseite von MAGIX erhältlich.

Update

Es sind insgesamt doch schon 15 Vorlagen verfügbar. Im Hilfemenü gibt es einen Punkt „Gratis-Download“ über den man 10 zusätzliche Vorlagen herunterladen kann. Ein diskreter Hinweis auf diesen Content beim Starten des Programms wäre hier sicherlich hilfreich gewesen. Mit 15 Vorlagen hat man dann auch etwas länger Spaß an der Software. Zudem sollen ja später noch weitere Vorlagen folgen. Daumen hoch dafür!

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